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Donnerstag, 24. August 2017

Der Kartoffel-Volkslauf in Bieber - Ein Herz für kleine Läufe

Bereits zum 7. Mal veranstaltete der TV Bieber seinen Kartoffellauf vom alten Sportplatz am Raaben in Bieber bis zum Mühlheimer Seerosenweiher und zurück.

Bisher ist die Veranstaltung eher Insidern bekannt und leidet auch ein bisschen daran, dass ihr Termin umrahmt von größeren und bekannteren Laufwettkämpfen ist und auch noch keinen angestammten Platz im Laufkalender hat.

Ebenfalls am dritten Augustwochenende fand einen Tag vorher der Stadtlauf in Bruchköbel, gleichzeitig die Kreismeisterschaft über 10 km, statt.
Nicht minder überrascht war ich aber, dass an diesem Sonntag das Starterfeld erstaunlich groß war.
Einige Betriebssportvereine hatten sich wohl hier zum Start verabredet und so konnte der Veranstalter  mit 161 Läufern einen neuen Teilnehmerrekord melden.

Allerdings wurden dabei gleich meine Hoffnungen auf einen Altersklassensieg und damit der Gewinn eines Pokals zerstört. Das war deswegen besonders traurig, weil die Trophäe, ein kleiner Laufschuh, im Kreis wohl ziemlich einzigartig ist.


Im Vorjahr gab es wohl das erste Mal Medaillen, aber da sich viele Teilnehmer beschwerten, kam man in diesem Jahr wieder auf die Schuhe zurück.
Nichts desto trotz, das Wetter war hervorragend, aber endlich mal nicht so heiß. Die Strecke ist, wenn auch ein bisschen crossig, sehr flach und gut und schnell zu laufen. Die einzige wirkliche Schwierigkeit ist die Brücke über die B448, die speziell 800 Meter vor dem Ziel den Wettkämpfern noch einmal alles abverlangt.

Angeboten werden neben diversen Schülerläufen eine 10 km und eine 6 km Strecke. Idealerweise sind die Beiden Läufe mit 1 1/2 Stunden Abstand getaktet, so dass man an beiden Läufen hintereinander teilnehmen kann.

Da ich meinem Sohn versprochen hatte, dass ich ihn, wenn es mir gut geht auf der kurzen Strecke begleite, entschied ich mich in diesem Jahr erstmalig für einen Doppelstart.
Über 10 km wollte ich Vollgas geben, über 6 km dann eher eine etwas ruhigere Einheit anhängen.
Wie erwartet konnte ich Platz 1 in meiner Klasse nicht erzielen, aber um Platz 2 gab es einen Heißen Kampf. Am Schluß kamen drei Läufer in der M55 kurz hintereinander ins Ziel.

Ich lag von Anfang an auf Platz 3 konnte aber an der Verpflegungstelle bei km 4 auf meinen direkten Konkurrenten aufschließen. Nachdem ich dummerweise einen Becher kohlensäurehaltiges Wasser trank verlor ich allerdings gleich wieder den Anschluß.

Es dauerte fast drei Kilometer, bis ich schließlich wieder heran kam. Von hier ab war eine Strategie gefragt. Sollte ich vorbeiziehen und mich früh verausgaben oder sollte ich bei dem flotten Tempo meinen Mitbewerber meinen Atem spüren lassen?

Ich entschied mich aufgrund der insgesamt flotten Zeit und weil mein Konkurrent ein paar Mal das Tempo verschärfte, in seinem Windschatten zu bleiben und erst an der Brücke zu attackieren.

Wie bei meinem ersten Start vor ein paar Jahren brachte ich mit meiner Attacke die Psychologie auf meiner Seite. Die Halsschlagader pochte und der Puls war sicher am Anschlag, aber der Effekt trat ein und ich hatte gleich einen kräftigen Vorsprung, den ich dann ins Ziel retten konnte.

So hatte ich das Optimum für mich erreicht, als schönen Nebeneffekt auch noch mit 46:31 min Jahresbestzeit.





Entsprechend entspannt konnte ich dann die 6 km angehen, bei denen ich neben der angenehmen Aufgabe als Pacer, wie auch mein Sohn, einen weiteren zweiten Platz in der Altersklasse einheimsen konnte.





Wenn ihr im nächsten Jahr Zeit habt, mit 5(6) Euro Startgeld, einer perfekten Organisation und einer hervorragenden Verpflegung rund um die Kartoffel (es gibt auch KUCHEN) ist hier alles, was das Läuferherz begehrt.

Eine Bitte nur an die Veranstalter: Bitte an der Strecke nur Wasser ohne Kohlensäure :)

Fotos: eigene

Anbei noch der Artikel aus der Offenbach-Post





Freitag, 18. August 2017

Lebensretter in der Not - Das safesport ID Notfallarmband

Schon seit Anfang meiner Laufbemühungen bin ich oft alleine und lange im Wald unterwegs. Zwar habe ich (fast) immer mein (geladenes) Smartphone dabei. Trotzdem mache ich mir und meine Familie sich ebenso Gedanken über Notfallsituationen.
Schon vor einigen Jahren bekam ich von meinem Sohn deswegen das textile Notfallarmband eines amerikanischen Herstellers geschenkt.
Dieses trug ich zwar nicht immer, aber zumindest wenn ich alleine unterwegs war. Zwar habe ich es bis heute nie benötigt, aber trotzdem vermittelt schon das Vorhandensein ein gutes Gefühl.

Vor einigen Wochen bekam ich die Anfrage von Safesport ID, ob ich nicht deren neuestes Notfallarmband NEO testen möchte. Gerade weil man bei Safesport ID auf Silikon setzen würde, wäre man an einem Vergleich zu meinem anderen Produkt interessiert.




Bestellung:

Gemacht, getan und umgesetzt. Der Bestellprozess auf der Webseite ist einfach, die Benutzerführung und Kommunikation könnte kaum besser sein. Die Lieferung erfolgt schneller als die versprochenen 6 Werktage.

Informationen:

Allerdings bleiben im Gegensatz zum Vergleichsarmband weniger Zeilen und weniger Zeichen, so dass man den Grad der Erstinformationen einschränken muss.



Immerhin: Es bleibt genug Platz für meinen Namen, meine Blutgruppe und drei Kontaktpersonen inclusive Telefonnummern.
Da ich keine Allergien und Unverträglichkeiten habe ist das für mich ausreichend, für Personen mit mehr Risiken bleibt nur der Weg über die auf der Webseite hinterlegten Daten.
Diese sind über einen Code, der sich auf der Rückseite des Armbandes befindet abzufragen. Damit sind intimere Daten im Regelfall geschützt, im Notfall aber doch leicht zugänglich.


Tragekomfort:

Die Befestigung am Handgelenk ist für Motorikschwache wie mich etwas fummelig. Die Befestigung über Nippel und Noppen und einen Schlitz zum Durchschieben ist aber absolut bombensicher und öffnen sich nie aus Versehen.

Habe ich mein altes Armband speziell im Sommer oder bei schweißtreibenden Einheiten eher widerwillig getragen und bei längeren Einheiten auch des Öfteren lieber am Rucksack oder Trinkgürtel befestigt, so habe ich das NEO von Safesport ID nach wenigen Sekunden quasi vergessen. Mittlerweile trage ich es nicht nur zum Sport sondern im Prinzip den ganzen Tag, ich habe sogar schon vergessen, es nachts auszuziehen.

Haltbarkeit:

Schweiß und häufiges Duschen scheinen dem Produkt nichts auszumachen. Nach vier Monaten intensivster Nutzung kann ich weder am Armband, noch an der ID Platte aus rostfreiem Stahl irgendeinen Verschleiß erkennen. Lediglich auf der Außenseite ist ein kleiner Teil der Schrift nicht mehr erkennbar.


Fazit:

Meines Erachtens sollte jeder Sportler, der des Öfteren alleine unterwegs ist, aber auch alleinstehende Menschen sich mit dem Gedanken befassen, wie er Helfern im Notfall wichtige Informationen geben kann. Ein Notfallarmband, egal welcher Marke, gehört hier auf alle Fälle in die engere Wahl.
Mich hat das Material und der Tragekomfort des NEO absolut überzeugt. Somit klare Kaufempfehlung.
Wenn ihr auch etwas für eure Sicherheit tun wollt gibt es zur Zeit ein zusätzliches Schmankerl:
Mit dem Code "CPSUMMER17" gibt es bis Ende August beim Kauf von 2 NEO Armbändern 20% Rabatt.

Disclaimer:
Das NEO Notfallarmband wurde mir von safesport ID kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost wurde nicht beauftragt und/oder vergütet und spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder. In der Zwischenzeit habe ich leider mein Armband (aus der Hosentasche, wo es nicht hingehört) verloren und werde mir umgehend ein neues zulegen.