Dienstag, 16. September 2014

Zwei Marathons innerhalb von vier Wochen

Ich strahle immer noch über beide Backen.

Nachdem ich vor einigen Wochen die Teilnahme am begehrten Berlin-Marathon beim Hauptsponsor BMW gewonnen hatte, war ich mutig und bewarb mich auch für einen Startplatz in Frankfurt.

Berlin kam überraschend und für einen schnellen Marathon fehlen mir noch 4 Wochen. So wollte ich eigentlich den 28. September abwarten, um zu sehen ob ich denn überhaupt in Frankfurt starten will.

Gestern erreichte mich dann die Mail von Wobenzym, dass ihnen meine Bewerbung gefallen hat und ich somit einen Startplatz erhalte.

Damit sind natürlich die Würfel gefallen und ich werde mein Bestes geben. Berlin wird sicher nicht allzu schnell werden, aber ich traue mir schon zu, unter 4 Stunden zu bleiben. Ansonsten werde ich die Stimmung aufsaugen, mich mit Freunden vom #twitterlauftreff verabreden, die Berlin Vital genießen und mich anschließend hoffentlich mit ganz viel Motivation auf Frankfurt vorbereiten.


Stay tuned...

Donnerstag, 10. Juli 2014

Ein Tag im Brooks Headquarter

Ein Mal im Jahr lädt Brooks seine Laufblogger, kurz "Messenger, Ambassador oder Minister of Run Happy" anlässlich des Brooks Münster City Runs in sein Hauptquartier ein.
Das quirlige Universitätsstädtchen ist mit seiner schönen Altstadt geradezu ein für einen sportlichen 2 km Rundkurs, den wir am Abend 5x zu durchlaufen hatten, prädestiniert. Aber vorher stand ein Tag mit einer unglaublichen Menge an Informationen an.

Zuerst wurden die neuen Messenger in der Runde begrüßt. Die Brooks-Verantwortlichen haben in diesem Jahr schon eine sehr illustre und vielschichtige Gruppe zusammengestellt, die nach dem Firmenmotto #RunHappy und eben nicht nach Leistungsgedanken ausgewählt wurde. Und ich muss sagen, ich habe schon lange Zeit in solcher Runde nicht mehr so viel gelacht und so viel gelernt.

Zuerst führte uns Brooks-Athlet Hendrik Aufm'kolk in die Geheimnisse des Trailrunnings ein. Keine Modebewegung, auch wenn das viele Kritiker der Sportartikelhersteller gerne behaupten, sondern ein Trend zurück zur Natur, zum Ursprünglichen. Weg von der Jagd nach Bestzeiten auf betonierten flachen Rundkursen. Natürlich gibt es auch hier Wettkämpfe, aber die Motivation kommt eher durch die Nähe zur Natur und nicht durch Zuschauer am Wegesrand.
Natürlich hat Brooks hier mit den Modellen Cascadia und PureGrit zwei heiße Eisen im Feuer, wobei der PureGrit in der Version 3 zum ersten Mal die Anforderungen in Punkto Traktion und Griffigkeit erfüllt. Beide Schuhe haben einen relativ flachen Aufbau, der das Umknicken auf unebenem Terrain erschweren soll. Beide verfügen über eine Art Carboneinlage (Ballistic Rock Shield) in der Sohle, die das Eindringen von spitzen Steinen verhindert. Ansonsten ist es sicher eine Sache der Philosophie und des Gefühles, wer welchen Schuh bevorzugt.




Foto: Brooks
Anschließend gab uns Brad Fisher, der Footwear Merchandising Manager, einen Einblick in die Schuhkollektion für das nächste Frühjahr, von denen ich hier nur einige Highlights erwähnen möchte.
Da ist sicherlich der neue Launch zu nennen, der über einen neuartigen Aufbau verfügen wird. Eine Änderung, die dann in näherer Zukunft auch in den anderen Wettkampfschuhen, dem Racer ST5 und dem Racer T7 umgesetzt wird. Bei diesen Schuhen warten viele Nutzer sehnsüchtig auf Neuheiten. Zusätzlich wird auch das Frauenmodell noch spezifischer angepasst.




(c) Sven Zieseniß •Fotolounge• www.sven-zieseniss.de

Auch beim Adrenaline in der Version 15 gibt es einige Veränderungen, ebenso erwartet uns dann der Ravenna 6, ein Schuh zwischen Guidance und Normal, und ich muss sagen, er sieht gut aus und fühlt sich auch gut an. Sicher für viele pronierende Läufer "der" Wettkampfschuh, da er den goldenen Mittelweg zwischen Stabilität und Gewicht gefunden zu haben scheint.



(c) Sven Zieseniß •Fotolounge• www.sven-zieseniss.de


Die PureProject Reihe erhält einige, vor allem farbliche, Updates. Eine Reihe, die polarisiert. Man mag die Schuhe oder eben nicht. Schuhe mit wenig Sprengung, direktem Laufgefühl, die aber niemals sogenannte Natural Running Schuhe werden sollen.
Auch das Überraschungsmodell des Jahres 2014, der Transcend wird dann in der Version 2 an den Start gehen. Hier haben sich die Entwickler und Ingenieure anhand der Nutzerkritik an einigen Stellen neues und besseres einfallen lassen. Hierzu habe ich allerdings keine Meinung, da mir der Schuh, zumindest bisher, überhaupt nicht passt.
Da die Verkaufszahlen aber nicht lügen können, scheint hier eine Erfolgsstory vielleicht noch erfolgreicher weitergeführt zu werden.

Zum Abschluss präsentierte uns Sandra Beck von TomTom die Runner Cardio GPS Uhr vor, die wir alle in der nächsten Zeit auf Herz und Nieren testen dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Uhr gegen meinen Forerunner 410 schlagen wird. Der erste Eindruck allerdings scheint mir, bis auf die Farbauswahl recht positiv.

Nachdem wir uns schon mittags an einem leckeren Büffet gelabt hatten, ging es nach einigen Gruppenfotos und der obligatorischen Firmenführung zurück in die Stadt. Im Gasolin bereiteten wir uns mental auf den City Run vor. Kurz vor Beginn kam allerdings noch ein bisschen Hektik auf, als wir uns entgegen der vorherigen Ankündigung unsere Startunterlagen doch persönlich abholen mussten. Umziehen im Parkhaus, schnell noch auf die Toilette und schon mussten wir zum Start.

Leider habe ich mich dann von der Hektik ein wenig anstecken lassen und bin viel zu schnell gestartet. Damit hatte ich gleich zu viel Körner gelassen. Zumal durch den kurz vorher niedergegangenen Regen die Strecke extrem rutschig war. So quälte ich mich bei immer noch hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit über den Rundkurs. Die Stimmung war nicht schlecht, aber mir half sie nicht. So war dann die Nettozeit mit 45:58 eher unter meinen Erwartungen, aber der Platz 10 in der M50 hat dann doch alles relativiert.
Leider mussten wir dann bei einsetzendem Starkregen noch die Heimreise antreten, anstatt gemütlich auszulaufen und noch ein wenig zusammen zu sitzen. Trotz allem hat es einen riesigen Spaß gemacht und ich werde alles versuchen, um auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

#runhappy !!!

Dienstag, 6. Mai 2014

Die Premiere - Der erste Wings for Life World Run

Vorausschicken muss ich, dass ich nicht gerade ein Freund des veranstaltenden Getränkeherstellers aus Österreich bin und auch dessen diversen Brausen nicht so mein Fall sind.
Da aber meine Lieblingslaufmarke Brooks als Mitsponsor auftrat und sich damit die Gelegenheit bot, nette Freunde zu treffen war ich schnell Feuer und Flamme. Ein neues Konzept und ein guter Zweck, alle Startgelder und die Spenden fliessen an eine Stiftung zur Heilung der Querschnittslähmung, und die Lust zur Teilnahme war da.


Da ich zwei Tage vorher noch von Oberursel zum Feldberg (gut 620 Höhenmeter) hochgelaufen war, hatte ich auch keine utopischen Ansprüche an meine persönliche Leistung. Im Schnitt wollte ich fünf Minuten pro Kilometer brauchen und das würde für eine Kilometerleistung von knapp über 25 Kilometern reichen.
Ein Blick auf das Streckenprofil hätte gereicht, um dieses Ziel dann doch als ambitioniert zu klassifizieren.

Eigentlich hatte ich von Anfang an schwere Beine und trotzdem hielt ich überraschenderweise, auch ohne auf die Uhr zu schauen mein angestrebtes Tempo. Im Gegenteil, ich war lange Zeit sogar noch um einiges schneller unterwegs.
Mit dazu bei trugen die für einen Landschaftslauf doch recht zahlreichen Zuschauer und die hervorragende Versorgung entlang der Strecke.
Waren bei KM 20 doch noch sehr viele Läufer vor mir, merkte man, dass sie auch gar nicht weiter laufen wollten und konnten. Auch ich war relativ erschöpft und da es sich hier um ein Spaßevent handelte, beschloß ich, mein Tempo zu drosseln. Leider wurde ich dann bei KM 24,7 vom Catcher Car, unmittelbar vor meiner persönlichen Zielmarke, eingeholt. Gott sei Dank ersparte ich mir aber dadurch die unmittelbar danach folgenden steilen Rampen auf der Strecke. Die hätten an diesem Tag sowieso meinen Willen gebrochen.
Bei der Shuttlestation bei KM 26 warteten dann zwei Überraschungen. Die Unangehnehme: Wir mussten eine gefühlte Stunde auf unseren Shuttle-Bus zurück nach Darmstadt warten. Die Angenehme: Wir hatten eine prominente Mitleidende. Sabrina Mockenhaupt gab bereitwillig Autogramme, ließ sich mit uns fotografieren und es gab allerhand Fachsimpelei und Einblicke in das Leben einer Profi-Leichtathletin.
Alleine dafür hat es sich gelohnt. Vielen Dank Mocki, es war sehr unterhaltsam!
Auch hier noch ein mal ein Lob an den Veranstalter. Da die Anzahl der Busse wohl recht eingeschränkt war brachte ein Transporter mehrere Wassercontainer vorbei, so dass wir zumindest nicht verdursten mussten.



Zurück im Startbereich warteten die Freunde schon und so ging ein schöner Tag mit allerlei alkoholfreien Getränken und Würstchen zu Ende.

Vielen Dank an Brooks und auch an Dominik Briselat für die Bilder.

Interviews und Impressionen findet ihr beim Veranstalter und in den nächsten Tagen sicherlich auf der Webseite von Brooks. Stay tuned and run happy!

Donnerstag, 24. April 2014

Wings for Life World Run in Darmstadt mit Brooks

Nachdem mich meine hartnäckigen Probleme im linken Sprunggelenk nach wie vor von einer vernünftigen Marathonvorbereitung abhalten, suchte ich nach einer neuen Herausforderung für das Frühjahr.

So kam mir die Teilnahme meiner Lieblingslaufmarke Brooks, deren Messenger ich ja auch bin, als Mitsponsor des von Red Bull organisierten Wings for Life World Run entgegen.
Hier werde ich am 4. Mai u.a. zusammen mit den "Profis" vom Brooks Running Team und vielen bekannten Vorzeigeathleten an den Start gehen, um im Kampf gegen ein Catcher-Car zeitgleich mit vielen tausend Athleten rund um den Globus, möglichst viele Kilometer herauszulaufen.
Wer sich für das genaue Konzept interessiert, kann das auf der entsprechenden Homepage gerne nachlesen.
Das komplette Startgeld geht laut Red Bull direkt an die Stiftung für Rückenmarks-
forschung.

Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass sich hier an dieser Stelle Freunde, Leser und Sympathisanten bereit erklären, für jeden von mir angefangenen Laufkilometer einen Geldbetrag an die Stiftung zu überweisen.

Wenn die Technik mitspielt, werde ich mit runtastic laufen, so dass ihr sofort feststellen könnt, um welchen Betrag euch meine Laufleistung ärmer macht ;) Selbstverständlich könnt ihr mir darüber weitere Motivation senden, und ich kann euch versprechen, ich werde mein Bestes geben!
Auf der Homepage findet ihr übrigens einen Pace Calculator, so dass ich euch nicht völlig unwissend in euren Ruin renne! Mein Tempo kann ich euch allerdings nicht versprechen ;)

Die Kontodaten findet ihr hier:

Postet bitte in die Kommentare den entsprechenden Betrag und ich werde eure Spende zeitnah ebenfalls auf Twitter, Facebook und Google+ erwähnen. Solltet ihr das nicht wünschen, bitte auch kurz im Kommentar erwähnen oder mir eine Direktnachricht auf Twitter senden.

Kommentare zum Event findet ihr übrigens bei Twitter unter den Hashtags #worldrun, #run4wings und #wingsforlife.

Links und Trailer auch bei ServusTV, dass sogar live aus Darmstadt überträgt




Mittwoch, 16. April 2014

Der EVO-Wasserlauf 2014 - Ein gutes Pflaster

Hatte ich insgesamt schon ein relativ gutes Gefühl, so mehrte sich meine Freude auf den Lauf, als mir Lauffreund Stephan seine Pacemakerdienste für die 25 km entlang des Mains anbot.
Für ihn nur ein Teil seiner Mainz-Marathon Vorbereitung. Für mich eine Art Wiedergutmachung nach dem doch relativ verkorksten Lufthansa-Halbmarathon im März.
Als zweitem Lauf zum Main-Lauf-Cup wollte ich mir eine anständige Platzierung sichern und zudem, wenn die Form stimmte, die 2 Stunden zu unterbieten. Diese Pace war zwar ein Stück langsamer als beim vorangegangenen Lauf, dafür aber auch deutlich realistischer.
Vor allem wollte ich nicht zu schnell angehen und wir liefen den ersten Kilometer in 5 Minuten an. Einlaufen, den Rhythmus finden und dann langsam beschleunigen. Zuversicht zu den eigenen Leistungsmöglichkeiten finden und endlich mal wieder einen negativen Split (2. Rennhälfte schneller als die 1.) erlaufen. So lautete die Marschrichtung und Stephan sorgte dafür, dass wir nicht zu schnell wurden.
Die Beine fühlten sich gut an, die Zeit verflog und die Geschwindigkeit pendelte sich langsam auf den Schnitt von 4:48 min/km ein,  der nötig war, um die 2 Stunden zu unterbieten.
Nachdem wir so recht zügig zur 20 km Marke liefen, wollte mich Stephan zu 5 km mit Endbeschleunigung überreden, aber so gut war ich dann auch nicht drauf. Immerhin gelang es mir, quasi in seinem Windschatten, die letzten 3 km noch einmal zuzulegen und so sammelten wir Läufer für Läufer ein, die bei der letzten Wendemarke noch deutlich vor uns lagen.




 
Der Lohn der harten Arbeit - 1:59:27, insgesamt 89. Platz und 18. in der AK50.
Ich war zufrieden.


Zielbier mit @ironmatze und @RunningStephan

Mehr Informationen zum EVO-Wasserlauf findet ihr hier:

Dienstag, 1. April 2014

Leider keine Sahnetage - Halbmarathon und andere Träume

Wie ich schon in meinem letzten Post erwähnte, hätte es einen Sahnetag gebraucht, um mein erklärtes Ziel, die 95 Minuten beim Lufthansa Halbmarathon in Frankfurt zu unterbieten. Leider stellte sich dieser nicht ein. Trotz Peters aufopferungsvoller Begleitung und einer sehr guten ersten Rennhälfte, bei der wir sogar knapp unter Plan lagen, wollten die Beine und wohl auch der Kopf nicht so richtig.
Geheimtipp gegen kalte Hände: Alte Baumwollsocken
Das Wetter war optimal, vielleicht später im Rennen ein bisschen zu warm, aber daran lag es nicht. Nach der Verpflegungsstelle bei km 10 kam ich völlig aus dem Rhythmus und dachte zwischenzeitlich das erste Mal an Aufgeben. Gott sei Dank war der Wille stärker und nach 16 km wollten dann die Beine auch wieder. Ärgerlich vor allem, dass ich meine bisherige persönliche Bestzeit im Halbmarathon um 12 Sekunden verpasst habe, auf der anderen Seite war ich mit 1:37:59 immerhin fast sechs Minuten schneller als im Vorjahr an gleicher Stelle.
Großer #twitterlauftreff

Hatte ich unter dem Eindruck der Enttäuschung noch kategorisch abgelehnt, so war ich dann schon dienstags darauf soweit, mich für das folgende Wochenende zum Lauf Rund-um-den-Winterstein mit 480 HM über 30 km anzumelden. Und ich habe es nicht bereut.

Das Wetter war etwas angenehmer und natürlich war es auch kein richtiger Tempolauf. Ein Arbeitskollege hatte sich am Freitag lose mit mir verabredet, und durch die nette und schon öfter bewährte Begleitung von Katrin verging die Zeit wie im Flug. Natürlich haben die lang gezogenen Anstiege und rasanten Bergabläufe ihren speziellen Trainingsreiz, aber als uns 200 m vor dem Ziel noch mal jemand überholen wollte hielten wir dann zu dritt auch mal dagegen. Das tut dem Selbstbewusstsein ganz gut. Mit einer Zeit unter 2:45 waren wir dann alle auch sehr zufrieden.
Hier lohnt sich wirklich mal ein Blick auf die Ergebnisliste. Da der Kurs doch recht anspruchsvoll ist, findet man fast nur ambitionierte Läufer/innen im Feld. Da auch die Organisation perfekt ist und man sich in der angrenzenden Schule gut aufhalten und umziehen kann, eine perfekte Laufveranstaltung, wieder einmal mit großem #twitterlauftreff.

Nächsten Sonntag starte ich beim EVO Wasserlauf in Seligenstadt  über die 25 km Distanz und hoffe auf zahlreiche Teilnehmer vom #twitterlauftreff. Auch Unterstützung an der schönen Laufstrecke entlang des Mains ist sehr willkommen. Angestrebt habe ich eine Zeit von unter 2:05 h, das entspricht einem Schnitt von 5 min./km. Eigentlich sollten auch die #Sub2 drin sein, aber nach den Erfahrungen der letzten Wochen bin ich eher vorsichtig geworden.

Leider kann ich nach wie vor nicht in der Häufigkeit trainieren, die nötig wäre, um bei einem großen Stadtmarathon die 3:30 Stunden zu attackieren und so werde ich wohl der Vernunft gehorchen und in diesem Frühjahr (ich wäre gerne am 4.Mai nach Hamburg gefahren) keinen Marathon laufen. Allerdings reift gerade in meinem Kopf gerade ein anderes Projekt, unterstützt von meiner Lieblingsmarke Brooks, dem ich sogar mehr Bedeutung beimessen würde. Stay tuned ...









Montag, 3. März 2014

Saisonauftakt über 10 km beim 12. Offenbacher Rosenhöhe-Waldlauf

Ok, es nicht wirklich mein erster Wettkampf 2014, weil puristisch betrachtet der Rodgau50 Ultramarathon ja ebenfalls dazu gehört. Während es aber bei dem Ultra für mich hauptsächlich das Bewältigen einer Langstrecke im Fokus ist, stehen bei den Kurzdistanzen die Zeiten und das Tempo im Vordergrund.

Mussten die Veranstalter auf der Rosenhöhe im letzten Jahr die Strecke aufgrund schlechter Bodenverhältnisse ändern, ging es in diesem Jahr traditionell mit einer Runde auf der Aschenbahn los. Anschließend folgt eine knapp 5 km lange Runde mit einem Wendepunkt und einer Aschenbahnrunde über Waldboden mit z.T. Crosscharakter, die zwei Mal zu durchlaufen ist.
So kommt es zu einigen Begegnungen mit den Mitläufern und man kommt auch mit den Zuschauern auf der Rosenhöhe in Kontakt. Leider war es am Faschingssonntag recht kalt und der Zuschauerzuspruch recht dürftig. Trotzdem traten über 100 Läufer auf der 10 km Strecke zum Volkslauf an.


Für mich ging es um einen Formtest für den in einer Woche anstehenden Lufthansa-Halbmarathon in Frankfurt. So wollte ich die ersten 5 km im 4:30er Schnitt laufen und auf der zweiten Streckenhälfte auf ca. 4:15 min/km beschleunigen. Leider wurde daraus nichts. Am Start war ich schnell und konnte relativ gleichmäßig laufen, aber auf dem ersten Cross Abschnitt lief ich auf einen etwas langsameren Läufer auf und das brachte mich leicht aus dem Rhythmus. Nachdem ich den Konkurrenten dann auf einem freien Teilstück überholen konnte war ich auf der Strecke ziemlich alleine. Die Spitze war weit enteilt und ein Mittelfeld in dem Sinne gab es nicht und so lief ich den kompletten Rest des Wettkampfes alleine. Zu beschleunigen gelang mir irgendwie überhaupt nicht und irgendwie kam ich auch mit den Cross-Passagen auf der Rosenhöhe in diesem Jahr überhaupt nicht zurecht. Zu guter Letzt wurde ich kurz vor der Ziellinie noch von der zweiten Frau überholt, weil ich fälschlicherweise davon ausging, noch eine Runde auf der Aschenbahn laufen zu müssen. Allerdings hatte sie sich diesen Platz auch mehr als verdient, da sie unterwegs bei km 2 mit einem Krampf anhalten musste.

Trotzdem bleibt natürlich auch einiges Positives:
  • 44:33               persönliche Bestzeit (und 59 Sekunden schneller als im Vorjahr)
  • 3. Platz M50   wie im Vorjahr
  • 22. Platz          im Vorjahr 41.
Fazit:

Auch wenn ich diesen Lauf aus vollem Training absolviert habe, brauche ich für die erhofften 1:34:59 beim Lufthansa-Halbmarathon einen absoluten Sahnetag. Auf der anderen Seite ist die Frühjahrsform gut und die Hoffnung auf eine insgesamt erfolgreiche und schnelle Saison ist durchaus berechtigt.

Mein Dank gilt aber auch an die Veranstalter der LG Offenbach. Von Start bis Ziel, von den zahlreichen und funktionierenden Duschen, über Ergebnisse und Siegerehrung, alles funktioniert reibungslos. Nur das, wie im letzten Jahr leider auch, für die 10 km - Läufer kaum Kuchen übrig bleibt, ist verbessurungswürdig. Ich bin jedenfalls auch im nächten Jahr auf der Rosenhöhe wieder dabei.