Mittwoch, 18. Januar 2017

Spiridon Silvesterlauf Frankfurt - Schön mit Wermutstropfen

Und da war es passiert. Ob es sich nun um eine Unaufmerksamkeit das Streckenpostens oder um eine falsche Information seitens der Streckenverantwortlichen handelte, wird im Nachhinein schwer zu ermitteln sein.


Jedenfalls wurden beim letztjährigen Silvesterlauf des Spiridon Frankfurt alle Teilnehmer nach etwa 4,5 Kilometern auf eine falsche Strecke geschickt.


Mit viel Glück allerdings blieb den Teilnehmern das Schicksal erspart, der im Oktober beim Mainuferlauf die Läufer der 5 km Strecke falsch abbiegen ließ und damit das Rennen völlig irregulär machte.

Am Schluss liefen alle Teilnehmer die gleiche, um 300 m zu kurze Strecke und somit kann man zumindest von einem fairen Wettkampf sprechen.
Jetzt möchte ich hier auf keinen Fall den vielen ehrenamtlichen Helfern einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Ohne deren unermüdlichen Einsatz bei Wind und Wetter könnte keine noch so professionelle Laufveranstaltung stattfinden.


In der Regel starten viele Teilnehmer hier zu ihrem ersten 10 km Lauf und auch viele semiprofessionelle Läufer testen Form und Zeit, da der Silvesterlauf offiziell vermessen und damit das Ergebnis bestenlistenfähig ist.

Jedenfalls hagelte es jede Menge "Bestzeiten", die sich letztendlich als Muster ohne Wert herausstellten. Auch viele Hobbyläufer, die ja in erster Linie nicht um Platzierung, sondern für und gegen sich selbst laufen, waren enttäuscht.
Bei einigen Erststartern gab es ebenfalls lange Gesichter, denn der erste 10km Lauf ist ja auch ein Meilenstein, an dem man sich in Zukunft sowohl mit der zurückgelegten Strecke auch mit der erreichten Zeit messen möchte.
Viel Spaß als privater Pacemaker
Vielleicht sind in den letzten Jahren einige Events einfach zu glatt gelaufen und gerade Veranstalter großer Läufe können ein Lied davon singen, was alles schief gehen kann. Deshalb meine Bitte an alle Ausrichter: Seid sorgsam mit euren Teilnehmern und informiert eure Helfer sorgfältig. Auf das sich die Pannen nicht wiederholen!


Natürlich darf man die ansonsten perfekte Organisation nicht vergessen und auch die Qualität der Strecke war trotz des überraschenden Schneefalls erstklassig. So hatte man unterwegs und rund um die Wintersporthalle die Gelegenheit, umfangreich zu fachsimpeln und den Lauf zu genießen.




Fotos: Frankfurt Marathon, eigene

Dienstag, 29. November 2016

Medaillendisplay der besonderen Art - Mit Weihnachtsverlosung

Seid ihr noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für einen Läufer oder eine Läuferin? Dann habe ich hier etwas besonderes für euch oder eure Liebsten.

Vor kurzer Zeit erreichte mich die Anfrage der deutschen Firma BelMoya, ob ich mir nicht ihre Medaillendisplays anschauen und bewerten wolle.

Ich persönlich hatte mir vor etwas mehr als einem Jahr noch ein Display aus England besorgen lassen, weil zu diesem Zeitpunkt in Deutschland noch keine Exemplare erhältlich waren und erst bei der diesjährigen Marathonmesse bot ein Aussteller entsprechende Modelle an.






Endlich ist ein schöner Platz gefunden für die bisher leider in Kartons ein Schattendasein fristenden Zeichen der Anerkennung meines Läuferlebens.


Doch was soll an diesen Displays jetzt schon besonderes sein? Schon beim Eintreffen des Testexemplars kann ich feststellen, dass dieses deutlich schwerer ist, als seine Mitbewerber auf der anderen Seite des Kanals. Bei fast 4 mm Stärke könnte man wahrscheinlich auch mittlere Betonklötze ansprechend präsentieren.





Auch ist hier nicht einfach ein Muster aus einem Stück Stahl- oder Aluminiumblech ausgestanzt. Bei den 3 angebotenen Varianten handelt es sich allesamt um aus per Lasertechnik aus massivem Stahl geschnittene Exemplare, die dann anschließend silberfarben pulverlackiert werden. Alles in allem ist das Medaillen-display absolut hochwertig. Die Montage ist denkbar einfach. Selbst bei den Schrauben und Hülsen setzt BelMoya auf Qualität. Selbst wenn der Bohrschrauber mal abrutscht, die Kreuz- schrauben sehen 1a aus. Zwei 6mm Löcher gebohrt, Schrauben mit Hülsen durchgesteckt und alles hält bombenfest.

Die Medaillenhänger werden in den drei Varianten Runner, Winner und Finisher ausschließlich bei einem bayerischen Metallbauer gefertigt und sind damit von Idee bis Ausführung echt Made in Germany. Damit ist wohl  ausgeschlossen, dass kleine Kinderhände bei der Fertigung mitgeholfen haben. Mit € 27,90 für das kleinere und € 34,90 für das größere Display sind auch die Preise absolut fair.

Habe ich euer Interesse geweckt? Dann könnt ihr an dieser Stelle euer Wunschexemplar gewinnen.

Um an der Verlosung teilzunehmen folgt meinem Blog über den Link rechts oben und beantwortet im Kommentar auf dieser Webseite bis zum 10.12.2016 folgende Frage:

Welchen Text soll die Firma BelMoya als Nächstes für ihre Medaillen-Displays anbieten?

Vergesst bitte nicht, eure E-Mail Adresse im dafür vorgesehenen Feld (wird nicht angezeigt)  anzugeben, damit ich Euch im Gewinnfall benachrichtigen kann. Am 11.12. werde ich dann per Zufallsgenerator den Gewinner ermitteln. Sollte ich den Gewinner nicht benachrichtigen können oder innerhalb von 48 Stunden keine Antwort auf meine Email erhalten, werde ich erneut auslosen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kein Glück gehabt oder ungeduldig? Dann könnt ihr im hier im Webshop unter der Angabe des Rabattcodes MagicMike2311 € 5,-- auf jede Bestellung sparen.

Disclaimer: Mein Exemplar wurde mir von BelMoya kostenlos und ohne Vorbedingungen zur Verfügung gestellt. Erst nachdem ich mich von der Qualität überzeugt habe war ich bereit, diesen Produkttest zu schreiben. Dieser spiegelt meine persönliche Meinung wieder und wurde von mir 100% unabhängig verfasst.


Freitag, 11. November 2016

Meine Schuhauswahl für den Herbst/Winter 2016

Ja, ich stehe dazu: Ich brauche viele verschiedene Laufschuhe, ich wechsele gerne, je nach Terrain und Strecke und sogar nach Tagesform.
So stelle ich euch heute meine Auswahl für den Herbst und Winter 2016 vor.

  • HOKAONEONE Clayton
Den Schuh laufe ich bei flotten kurzen Dauerläufen und bei Wettkämpfen bis 10 km. Er ist für das Ausmaß an Dämpfung ausgesprochen leicht und sehr komfortabel. Mit xx mm Sprengung erfüllt er trotzdem meine Norm. Außerdem ist er bei Nässe (fast) unschlagbar.

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Meinen Testbericht findest du hier

  • HOKAONEONE Clifton3
Der Clifton3 ist ein extrem bequemer und trotzdem leichter Schuh, den ich bevorzugt und dann fast ausschließlich bei meinen langen Läufen trage. Die Zehenbox ist mittlerweile extrem weit und insofern weniger angenehm als die seines Vorgängers. Auch ist der Schuh leider schwerer geworden, trotzdem trage ich ihn nach wie vor sehr gerne.

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Ein ausführlicher Testbericht folgt noch.

  • BROOKS Racer ST5
Mein Wettkampfschuh auf jedem Terrain bei jedem Wetter. Schnell, wenig gedämpft, direkt und mit einer leichten Stütze erfüllt der "Oldie" von Brooks nach wie vor alle meine Wünsche. Wenn auch die Sprengung vergleichsweise hoch ist, nach wie vor mein absoluter Lieblingsschuh. So auch wieder gerade beim Frankfurt Marathon.

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  • BROOKS Asteria
Der Nachfolger des Racer ST5. Schnell, wenig gedämpft und direkt gilt auch für ihn. Jedoch in meinen Augen ein reiner Schuh für Asphalt und mit zu wenig Grip bei Nässe. Insofern nur meine 2. Wahl für den Frankfurt Marathon.


Ein ausführlicher Testbericht folgt noch.


  • BROOKS PureFlow3
Fußgelenksarbeit und schnelle kurze Einheiten. gepaart mit Training der Wadenmuskulatur, So kommt der Schuh zwar seltener, aber immer noch regelmäßig zum Einsatz.


  • BROOKS PureGrit
Run the Trail. Wenn es ins Gelände geht und die Bedingungen unwirtlicher werden ist er dabei. Für die Straße aber für mich gänzlich ungeeignet.


  • HOKAONEONE Vanquish2
Wenn ich sehr müde bin und einen soliden Bequemschuh brauche, dann setze ich auf den Vanquish. Er ist absolut unspektakulär und erregt nur durch seine Optik Aufsehen. mein "Colt für alle Fälle".

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Meinen Testbericht findest du hier

  • NEWBALANCE minimus trail

Rock the Trail. Null Sprengung, kaum zu spüren, aber nur bedingt winterfest. So könnte man den Dauerbrenner unter meinen Laufschuhen am Besten beschreiben. Auch bei Training mit der Koordinationsleiter setze ich den Schuh gerne ein.


Welche Schuhe trägst du in diesem Herbst und Winter?
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