Montag, 18. Mai 2015

Strongmanrun 2015 auf dem Nürburgring mit Brooks

Auf zu neuen Ufern und in eine andere Art des Wettkampfes hieß es für mich am 9.Mai. Brooks hatte seine Laufblogger zu diesem Event eingeladen und alleine die Aussicht auf ein gemeinsames Event mit meinen Messenger-Kollegen ließ mich spontan zusagen.



Erst zusagen, dann nachdenken, einen Zustand, mit dem ich mich im Kreise meiner ebenso verrückten Lauffreunde des #Twitterlauftreff in guter Gesellschaft befinde.

Denn eigentlich sind solche Wettkämpfe nicht mein Ding. Laufen kann ich mittlerweile ganz gut, aber das Überwinden von wackligen Hindernissen, kriechen durch den Dreck, Stromschläge riskierend und schwimmen im eiskalten Wasser in voller Montur sind nicht so mein Ding.
Aber wie gesagt, ich hatte ja schon zugesagt...


So trafen wir uns bei der von Brooks hervorragend organisierten Veranstaltung bereits am Vorabend im Hotel Eifeldorf und machten uns, soweit nicht schon früher geschehen untereinander bekannt.

Zusammen mit dem Getting Tough Team erkundeten wir die Strecke, um anschließend bereits Einblicke in die Herbstkollektion werfen zu können. Auch über die Firmen- und Bloggerstrategie wurde ausführlich diskutiert, so dass wir anschließend hungrig das hervorragende Hotelbüffet zwecks Carboloading überfielen.


Danach holten wir im bereits gut gefüllten Ring°Boulevard unsere Startunterlagen ab und stöberten fleißig am Brooks-Verkaufsstand.



Anschließend besuchten einige die Pre-Race-Party, während ich die Gelegenheit zum Austausch mit meinen Bloggerkollegen nutzte.




Trotzdem trafen wir uns alle gut erholt zum Frühstück und setzen uns dann zur Rennstrecke in Bewegung. Dank des First-Fifty Startbands mussten wir uns nicht stundenlang in der Startaufstellung aufhalten und konnten quasi "von vorne" direkt hinter dem Elitefeld starten. Durch unsere Brooks Run Happy Team Shirts in orange waren wir auch immer super zu erkennen.



Eine Runde auf dem Nürburgring hat knapp 12km und ist mit 18 Hindernissen bestückt. Den Parcours findet ihr hier oder ihr lasst euch wie ich, einfach überraschen.

Die Hindernisse haben so wunderschöne Namen wie "Butt Spencer", "Brooks Black Mountain" oder "Ropes of Hope", aber auch "Eifeler Südwand", "K.O. tainer" und "Wall of Pain".


Ich kann euch versprechen, es wird dreckig, feucht, klebrig, glitschig und alles so, wie man sich vorstellt. Am Anfang muss man sich überwinden, aber wenn man einmal eingesaut ist, fühlt man sich in seine Kindheit zurückversetzt.



Und zum Thema Pussy Lanes: Ich habe keine gesehen und wollte auch keine nehmen, wer nicht nass und dreckig werden will, soll eben einen anderen Wettkampf wählen. Die Ausnahme wäre Kniemandsland, eine Krabbeltour, bei der einem (leider) auch Stromschläge verpasst werden, wenn man, wie ich in der zweiten Runde unaufmerksam ist ;)



Unterwegs hilft jeder jedem und es wird in gewissem Rahmen sehr viel Rücksicht aufeinander genommen. Nur wenige Engagierte sind hier auf Bestzeiten aus, der Eventcharakter und die Überwindung eigener Ängste stehen im Vordergrund. Trotzdem würde ich niemals alleine auf die Strecke gehen, denn nur im Team, das nicht groß sein muss, macht es so richtig Spaß.
Sollte eine Wiederholung drohen, und danach sieht es sicher aus, würde ich mich auch gerne nochmal aus meiner "Läuferkomfortzone" bewegen und mich mit den starken Männern und Frauen messen, aber vor allem das Event genießen.





Noch ein Wort zur Schuhwahl: Nach langer Überlegung hatte ich mich für ein altes Modell des Brooks Racer ST5 entschieden und lag, zumindest an diesem Tag und bei diesem Wetter, goldrichtig.
Sicher wären vom Profil her der Cascadia oder PureGrit die optimale Variante gewesen, aber diese Schuhe habe ich nur in neu. Der Racer aber trocknete relativ schnell wieder ab, und durch die dünne Sohle war das mit Watschelgeräusch verbundene Wasser zügig wieder herausgelaufen.

Zum Genießen gab es dazu das extra für die Run Happy Team produzierte Video in der Langversion. Das offizielle Brooks-Video findest du hier:





Hier einige weitere Impressionen:


Montag, 11. Mai 2015

Fackellauf in Mühlheim - Tempo Tempo Tempo

Der Vorteil an kleinen Wettkämpfen besteht darin, dass auch Durchschnittsläufer wie ich mal eine Chance auf einen Treppchenplatz haben.
Das und die Tatsache, dass ich an meinem Wohnort einen Wettkampf bestreiten kann, lassen mich dieses Ereignis in meiner Prioritätenliste weit oben anzusetzen.
Angeboten werden neben diversen gut besuchten Kinderläufen ein 5,2 km Walking Strecke und zwei Läufe über 5,2 km bzw. 8,6 km.
Geschuldet sind diese ungewöhnlichen Distanzen der Streckenführung entlang des Mains, der zumindest bei der "Langdistanz" wieder fast romantisch von vielen Fackeln erhellt wurde.



Für die Romantik hatte ich allerdings keinen Blick, ich wollte vorne mitlaufen und kam auch gut in Schwung. Drei Läufer konnten sich relativ schnell vom Feld absetzen, danach folgten der Vorjahressieger in der M50, die spätere Siegerin des Damen-Wettbewerbs und ich.

Leider zeigte keiner der führenden Läufer eine Schwäche und so konnte ich mich nur von meinen beiden Begleitern ein wenig absetzen und beendete den Wettkampf schließlich als Gesamtvierter und zweiter in der M50 mit einem Durchnittstempo von 4:21,6.

Die Brooks PureConnect, die ich zum ersten Mal statt des Brooks RacerST5 in einem Wettkampf trug, lieferten enormen Vortrieb und haben mich nicht enttäuscht.

Leider beendeten nur 31 Läufer/innen die "Langstrecke", dabei hätte er auch auf Grund des reichhaltigen Angebots und der Verwendung des Startgelds für soziale Projekte der Kirchengemeinde eine höhere Teilnehmerzahl verdient.

Vielleicht kann eine Verlängerung der Strecke auf 10 km mehr Läufer an einem Samstagabend anlocken. Ich bin jedenfalls auch im nächsten Jahr wieder dabei.



Fotos mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters


Samstag, 25. April 2015

Wasserlauf in Seligenstadt - Gelungener Einstieg in den Main-Lauf-Cup

Nachdem ich den Lufthansa Halbmarathon als ersten Wertungslauf zum Main-Lauf-Cup wegen des eine Woche später folgenden Syltlaufes ausgelassen hatte, absolvierte ich am vorigen Wochenende also meinen ersten Wettkampf im diesjährigen Wettbewerb. In Seligenstadt werden ein 10 km - und ein 25 km - Wertungslauf angeboten. Obwohl die Konkurrenz um Wertungspunkte auf der kurzen Distanz geringer ist, entschied ich mich erneut für die 25 km.
Zu frisch waren noch die Negativerlebnisse des Syltlaufes und ich brauchte mal ein gutes Rennen auf einer Langdistanz. Zwar hatte ich auch die Woche über hart trainiert und nicht getapert, trotzdem war ich aber guten Mutes.


Tatsächlich erwischte ich auch einen Start nach Maß und hatte mich sofort auf mein anvisiertes Wettkampftempo von 4:45 Minuten/km eingependelt. Auch konnte ich dieses Tempo relativ entspannt laufen und halten und nahm mich immer mal wieder ein wenig zurück, um nicht zu überpacen.

Auch als ich nach 15 km das erste Mal wieder bei Start und Ziel vorbeikam, waren die Beine noch recht frisch und so huschte bereits während des Rennens mal ein Lächeln über mein Gesicht.


Shakehands vor dem Start
Zunächst konnte ich sogar das Tempo noch ein wenig forcieren, leider aber konnte ich dieses nicht halten und verlor zwischen KM 18 und 22 ein wenig an Fahrt.
Der spätere Sieger F. Neuschwander
Doch der Ehrgeiz, eine neue persönliche Bestzeit zu laufen war da und so forcierte ich nochmals auf den letzten drei Kilometern.
Am Schluss unterbot ich dann meine Zeit des Vorjahres dann um 16 Sekunden. In der M50 wurde ich zwar nur 20. und damit 2 Plätze schlechter als im letzten Jahr, aber hier ist die Konkurrenz der nachrückenden Jahrgänge im Moment auch am Größten. Für mich ist das im Moment die Mörderklasse.

Der nächste Wettbewerb im Main-Lauf-Cup ist dann der Schwanheimer Pfingstlauf, an den ich vom letzten Jahr wegen der mörderischen Temperaturen nur mäßig gute Erinnerungen habe.


Mein nächster Wettkampf ist der Mühlheimer Fackellauf über 8,6 km am Abend des 25.4. Ein kleiner lokaler Lauf zu Gunsten der Gemeinde St.Markus in der Mühlheimer Altstadt. Es geht vom Pfarrgemeindehaus über zwei Runden entlang des fackelgesäumten Mains wieder zurück zur Kirche. Anschließend gibt es eine nettes gemütliches Beisammensein. Wer noch teilnehmen will: Anmelden kann man sich hier:

Dienstag, 21. April 2015

Syltlauf 2015 - Auf ein Neues

Sylt ist wie Grüne Sosse: Entweder man liebt sie oder hasst sie, die Insel. Mondän, elitär und teuer, so stellt sich diese Insel dem Urlauber auch im relativ unwirtlichen März schon dar.
Aber es gibt auch die wunderschönen Seiten der Insel: Die fantastische Natur, den atemberaubenden Blick, den manchmal brutalen Wind, wunderschöne, unberührte Strände, herrliche Oasen der Ruhe.
Und es gibt den Syltlauf. Jeden März treffen sich 600 Läufer, die es trotz der beinahe vorsintflutartigen Anmeldeprozedur geschafft haben, sich einen der nicht gerade günstigen Startplätze zu ergattern, um die Insel von Süden nach Norden zu erlaufen. Von Hörnum nach List soll die Strecke 33,333 km lang sein, aber auch das recht präzise GPS meiner TomTom Multi-Sport maß 33,6 km.
Meine Vermutung, dass die Strecke durch den Umweg entlang der Strandpromenade von Westerland verlängert wurde, ist allerdings unbestätigt.
Allerdings wäre dann auch der Gag weg, und dass ist der einzige auf dieser sehr schönen, aber humorlosen Strecke.

Läuft man von Hörnum bis Westerland noch weitgehend eben auf dem Fahrradweg entlang der Strasse und könnte trotz heftigem Seitenwind fast von Entspannung reden, so wird es ab dem Ende der Strandpromenade ernst. Einige leichte Steigungen, heftiger Wind von der Seite und von vorne machten uns Läufern das Leben schwer.
Obwohl ich gut vorbereitet in den Lauf ging, musste ich gewaltig leiden und verlor viel Zeit und leider auch ein wenig den Blick für die sagenhafte Natur entlang des alten Eisenbahnwegs herauf nach List. Wie sehr das tatsächlich herauf ist, konnte ich zwei Tage später feststellen, als wir die Strecke mit dem Rad in der anderen Richtung abfuhren.
Ursprünglich wollte ich die Strecke im Schnitt knapp unter 5 Minuten pro Kilometer laufen, aber das gelang mir schon auf der ersten Hälfte, wenn auch nur knapp, nicht. Ich spürte bereits von Anfang an, dass dies nicht mein Tag werden würde. So nahm ich notgedrungen sehr frühzeitig ein wenig die Pace aus dem Rennen, um wenigstens mein Minimalziel, das Finish unter drei Stunden nicht zu gefährden. Auf den letzten Kilometern kam dann wenigstens einigermaßen die Kraft und die Zuversicht zurück, so dass ich in 2:57:45 als 21. in der M50 finishen konnte.


So einzigartig der Lauf, so anders, eher spröde und manchmal auch seltsam die Verpflegung im Ziel.
Neben Suppe und Bananen fanden sich diesmal auch Mett- und Käsebrötchen. Sein Zielbier muß man sich entweder selbst mitbringen oder am Jever-Stand erstehen.
Mein persönliches Highlight war aber das Bratheringsbrötchen von Gosch, dass es sonst nirgends auf der Insel so günstig wie dort gibt und das definitiv auch nirgends besser schmeckt :)
Nachdem auch mein Inselurlaubsgefährte Christian souverän unter 3:50 gefinisht hatte, begaben wir uns in den Bus, der uns direkt zur Sylter Welle fuhr, in deren Sprudelbecken wir nun einige Zeit regenerierten. Eine herrliche, willkommene Entspannung für die nächsten Tage, an denen wir per Rad die Insel erkundeten.
Für mich wird es ein Wiedersehen geben, allerdings nicht im nächsten Jahr, da geht es um die selbe Zeit wieder zum Wintersteinlauf. Aber für 2017 steht schon mal ein X im Laufkalender.

Impressionen:


Sansibar Brunch

Morsumer Kliff

Morsumer Kliff

Künstlercafé

Westküste Düne

Westerland Strandpromenade




Sonntag, 19. April 2015

Der Rosenhöhe-Waldlauf in Offenbach

Auch in diesem Jahr versammelten sich wieder knapp über 100 Läufer auf der 10 km Strecke des Waldlaufs auf der Offenbacher Rosenhöhe. Da dieser Lauf gleichzeitig die Crosslaufmeisterschaft für den Kreis Offenbach /Hanau ist, gehen hier auch einige schnelle Läufer der starken Vereine aus Seligenstadt, Gelnhausen, Rodenbach und Offenbach an den Start. Ich startete in diesem Jahr erstmals für die TGS Hausen und machte mir neben einer guten Zeit auch Hoffnung auf einen Treppchenplatz.

Die Strecke besteht durchgehend aus Waldboden, bei dem Teilstücke aus tückisch aufgeweichten Matsch bestehen.
Ich sortierte mich am Start relativ weit vorne im Feld ein, um nicht für Überholmanöver in den tiefen Matsch ausweichen zu müssen. Leider gibt es immer noch einige Starter, die sich am Anfang stark überschätzen, so dass es auch bei kleinem Feld auf den ersten zwei bis drei Kilometern recht eng wird.
Ansonsten ist die Streckenführung top und ich komme auch gut voran. Nach ungefähr der Hälfte der Distanz hat sich allerdings das Feld schon weit auseinander gezogen. Ich laufe mehr oder weniger mein eigenes Rennen, zwei Läufer kann ich noch überholen, ohne selbst nochmal überholt zu werden.
Am Ende stehen dann 44:43 Minuten und ein 26. Gesamtrang auf der Uhr und in der Crosswertung des Kreises belege ich in der M50 den dritten Platz.


Mittwoch, 4. Februar 2015

Rodgau 50 Ultramarathon - Auf ein Neues

Wenn am alljährlich am letzten Samstag im Januar der erste Ultramarathon auf deutschem Boden stattfindet, trifft sich im kleinen hessischen Städtchen Rodgau-Dudenhofen ein besonderes Volk.

Im Gegensatz zu den eher unpersönlichen und vielfach überfüllten Stadtmarathons hat man das Gefühl, zu einem Familientreffen anzureisen. Mehr als tausend (kostenlose) Voranmeldungen und in diesem Jahr mit neuem Rekord schließlich und endlich mehr als 800 Starter sprechen eine klare Sprache.

In der kleinen Sporthalle nächtigen und frühstücken viele Läufer bereits gemeinsam und alles, aber wirklich alles ist (ehrenamtlich) vom Rodgau-Lauftreff (RLT) perfekt vorbereitet.

Hatte ich bei meinem ersten Start in 2013 noch Bedenken, 10 Runden im Kreis zu laufen, so bin ich immer wieder dankbar, 10 x an Start und Ziel vorbei zu kommen, meine Freunde und Supporter an der Strecke zu sehen und mich kurz mit ihnen zu unterhalten oder betreut werden zu können.

Dank der Überrundungen durch die Spitzenläufer bin ich immer auf der Höhe des Renngeschehens, durch meine eigenen Überrundungen habe ich immer wieder die Gelegenheit, auf der Strecke einen kurzen Plausch mit Freunden und Bekannten zu führen.

Vorne Marcus Krüger, verfolgt vom späteren Sieger, ich direkt dahinter im Schlepptau :)
Foto: www.trailblog.de
In diesem Jahr war die Strecke trotz leichtem Schneefall und Regen in sehr gutem Zustand. Ich startete in einem kleinen Grüppchen des #Twitterlauftreff. Allesamt Läufer mit tempomäßig in etwa den gleichen Ambitionen, allerdings unterschiedlichen Zielen. Ich wollte auf alle Fälle finishen und versuchen, die 50 km in 5:30er Pace durchzulaufen. Am Anfang waren wir eng zusammen, dann liefen für eine Weile Marcus Krüger, Markus Schubath und ich etwas vorneweg. Mäx hatte nicht unbedingt seinen besten Tag erwischt und ließ sich später weiter zurückfallen, denn er wollte wohl auf alle Fälle finishen.
Marcus, der normalerweise wesentlich schneller unterwegs ist, machte mir weiter bis KM 26 das Tempo, um sich dann deutlich abzusetzen. Im Ziel stellte sich heraus, dass er mich beinahe sogar noch überrundet hätte. Danke, es hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach 25 km.   Foto: www.trailblog.de
So war ich erst mal auf mich alleine gestellt und verlor auch ein wenig an Tempo, sicher auch, weil ich mir an der Verpflegungsstation immer genügend Zeit für Essen und Trinken nahm.
Die extra aufgestellte Marathonmarke passierte ich dann bei exakt 4 Stunden und in dem 5:41er Tempo wollte ich dann trotz immer schwerer werdenden Beinen dann auch die restlichen Kilometer absolvieren.
Bei KM 46 schloss Judith, die vorher immer in leichtem Abstand hinter mir lief, auf und wir litten die restlichen 4 Kilometer gemeinsam. Wenn man dadurch der Versuchung, einfach mal ein Stück zu gehen, zusammen wiederstehen kann, eine ideale Begegnung.

Finish mit 4:46:35   Foto: Wolfgang Schoch


Mit meiner Endzeit von 4:46:36 habe ich meine alte Bestzeit um 9 Minuten unterboten und da ich mich am bereits am nächsten Tag wieder einigermaßen fit fühlte, hoffe ich, dass ich diesen Schwung mit in die neue Saison nehmen kann.

Bevor es dann im Januar 2016 wieder #Rodgau50 heißt ;-)


Wer sich noch mehr tolle Bilder anschauen will, dem sei Hendriks Trailblog empfohlen.

Freitag, 30. Januar 2015

Alle Jahre wieder - Rodgau 50 Ultramarathon

Es ist wieder soweit: Der Lauf, bei dem es bei mir Klick gemacht hat steht unmittelbar bevor.

10 Runden á 5 km stehen wieder auf dem Programm und im Gegensatz zu den letzten 2 Jahren gehe ich wesentlicher zuversichtlicher und optimistischer an den Start.

Die Trainingspause nach den Herbstmarathons im Rahmen der Regeneration hat weniger Spuren als sonst hinterlassen und ich kam völlig verletzungsfrei durch den Winter. Erkältungsbedingt fielen nur 2 Vorbereitungsläufe aus, die Zeit habe ich aber mit Krafteinheiten sinnvoll überbrückt. Mit den Kilometern aus dem Wettkampf werde ich, so ich ins Ziel komme, einen neuen Monatsrekord aufstellen, und das ist gut so.

Trotzdem werde ich mich nicht stressen und den Lauf als Grundlagentraining mit Wettkampfniveau nehmen. Ich werde mich, so es dend geht, nicht völlig verausgaben, denn das Laufjahr ist lang.

Rodgau ist vor allem ein Familientreffen der besonderen Art. Der #Twitterlauftreff und dazu noch viele andere Läufer, die ich bereits persönlich kenne machen diesen Wettkampf für mich einzigartig.
Auch der Support, an dem man im Gegensatz zu den Stadtmarathons ja häufig vorbei kommt, macht das Durchhalten einfacher.

Morgen um 10 Uhr geht es los und ich würde mich freuen, wen meine Leser an der Strecke oder auf Twitter unter dem hashtag #Rodgau50 mitfiebern würden.