Mittwoch, 29. Juli 2015

Von Leben & Limonen - Otto - Deutschlands schönste Laufstrecken

Angeregt vom Otto Wettbewerb anläßlich der Kampagne "Von Leben & Limonen" möchte ich Euch heute meine Lieblingslaufstrecke vorstellen.

Sie führt vom Taunus-Informationszentrum in Oberursel zum Großen Feldberg ist aber nicht identisch mit der Strecke, für die man mittlerweile anhand eines Tickets seine Aufstiegszeit via stoppOmat feststellen kann.

Der Startpunkt kann aus Frankfurt bequem per U-Bahn oder natürlich mit dem Auto erreicht werden. Am TIZ befindet sich ein (mittlerweile kostenpflichtiger) großer Parkplatz.

Die Strecke ist hin- und zurück etwa 18 km lang und man muss insgesamt 844 Höhenmeter überwinden. Wenn immer möglich fahre ich 1x pro Woche zusammen mit Kollegen dort hin und wir machen uns mehr oder weniger gemeinsam an den Aufstieg.



Das erste Teilstück auf dem Unteren Maßbornweg entlang des Urselbachs ist noch relativ flach und idyllisch und verleitet den Anfänger zu hohem Tempo. Doch bei km 4,5 wird es zum ersten Mal Ernst. Ein etwa 1km langer Anstieg gibt einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Aufgabe.
Danach verläuft der Weg relativ flach auf dem Albrechtsweg bis zum Fuchstanz, einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker.

Nach einer scharfen Rechtskurve folgt ein langgezogener Anstieg auf dem Fuchstanzweg, bei dem es am meisten Spaß macht, wenn man als Läufer dem durchschnittlichen Mountainbiker mal die Hacken zeigen kann.

Beim Parkplatz Windeck an der Hochtaunusstraße verlassen wir dann den Fuchstanzweg und wählen den direkten Aufstieg zum Feldbergplateau. Jedes Mal mein persönliches Alpe d'Huez. Die Geister scheiden sich, ob man dieses steile crossige Teilstück wirklich "laufen" muss, für mich ist es immer eine Frage der Form und des Willens, ein Sieg oder Niederlage des Geistes über den Körper. Wenn ich nicht gehen muss, ist es ein guter Tag!



Ein mehr oder weniger alkoholfreies Weizen am Turmkiosk belohnt uns für den harten Aufstieg und anschließend geht es frisch gestärkt und hoffentlich gut gelaunt zurück. Wer dann noch Körner übrig hat, kann auf den letzten vier Kilometern noch einmal richtig Gas geben.

Als Belohnung winkt ein Kneipp-Fußbad im frischen Urselbach, bevor wir dann relaxed den wohl verdienten Heimweg antreten.


Den Track zum Weg findet ihr hier

Sonntag, 28. Juni 2015

Das erste Bitburger 0,0% Blogger-Event oder: Was Läufer schon immer über alkoholfreies Bier wissen wollten

Anfang Mai erreichte mich die Einladung, am ersten

Bitburger 0,0% Blogger-Lauf-Event


teilzunehmen. Überrascht von der Ehre, unter mittlerweile doch vielen Laufbloggern überhaupt angesprochen zu werden, und neugierig, was ein eher Mannschaftssport unterstützendes Getränkeunternehmen wie Bitburger denn mit uns vorhat, sagte ich spontan zu.
Zusammen mit den Laufbloggern Eddy, Hannes, Ruben, Philipp und Claus sowie den Medienverstretern Julia, Christian und Ralf trafen wir uns an einem Samstag im wunderschönen Kastenholz Hotel in Wershofen/Eifel.


Das Programm las sich spannend und interessant, dazu ließ es genügend Raum für anregende Gespräche und ein ausgedehntes Wellnessprogramm. Allesamt Zeichen für ein perfektes Wochenende.
Die Anreise begann als ein perfektes Sternfahrt-Zusammenspiel. Ich holte Hannes am Bahnhof Gensingen-Horrweiler ab und Ruben nahm uns beide im kleinen Weindorf Dorsheim an der A61 auf.
Doch heute ging es um Laufen und Bier und so fuhren wir, gleich vertieft in eine rege Unterhaltung, weiter in die Eifel.

Dort eingetroffen erwarteten uns Christina und Michaela vom Bitburger Kommunikations- management zu einem hervorragend durchorganisierten Event mit bekannten Referenten.

Günter Wagner vom Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim klärte uns ausführlich über Zusammenhänge von Regeneration und entsprechender Ernährung und nach der Mittagspause auch über das richtige Trinken vor, während und nach sportlicher Betätigung auf. Diskutiert wurde über die angemessene Menge an Salz und anderen Nährstoffen, über Schorlen und Isotonie.


Dass das alkoholfreie Produkt des Eventsponsors sich hier in einer Reihe ausgezeichneter Sportgetränke wiederfand, ist natürlich kein Wunder. Dazu fielen aber auch die zwei bedeutungsvollsten Sätze des Beitrags:

Man kann die Menschen nicht von etwas überzeugen, wenn man ihnen versucht zu vermitteln, dass etwas in ferner Zukunft nicht eintritt.
Es muss nicht nur gesund sein, es muss auch schmecken.

Daher bekamen wir auch während des gesamten Tages die Produkte der Bitburger 0,0% Produktlinie ausgiebig zum Testen. Ich kann sagen, dass ich mich in das Bitburger 0,0% Grapefruit sofort verliebt habe. Schmeckt das Radler, so wie alle Mischgetränke dieser Art relativ doch sehr süß, und ist alkoholfreies Pils sowieso reine Geschmackssache, so steht das herbe Grapefruitprodukt ab sofort ganz oben auf der Liste meiner Sportgetränke nach dem Lauf.
Mit nur 30 kcal pro 100 ml und einigen Vitaminen versehen, verbinden sich für mich hier Geschmack, Isotonie und Durstlöscher perfekt und ich werde sicher neben alkoholfreiem Weizen auch einen Kasten davon im Keller deponieren.


Zusätzlich bot uns Günter Wagner an, anhand eines Ernährungsprotokolls über mehrere Tage die Zusammensetzung unserer Ernährung in Bezug auf Nährstoffe und Vitamine zu analysieren. Ein sehr spannendes Thema, da ich zwar versuche, mich einigermaßen gesund und sportkonform zu ernähren, aber auf Grund des vorhandenen und zu lesenden Halbwissens immer eine große Unsicherheit besteht, ob ich jetzt zuviel oder zuwenig zu mir nehme.


Damit über Essen nicht nur geredet wurde zelebrierte der bekannte Fernsehkoch Christian Henze vor unseren Augen und mit unserer Unterstützung ein schnelles, gesundes und leckeres 3-Gänge-Fitnessmenü. Ich hoffe, es gehen Euch wie uns die Augen über. Ich war beeindruckt, wie einfach man mit wenig Aufwand hier Großes zaubern kann.


                   
Am Nachmittag trafen wir uns dann mit Dietmar Bier, natürlich auf Grund seines Nachnamens, aber vor allem wegen seiner sportlichen Leistungen im Ausdauerbereich vom Veranstalter ausgewählt, zum praktischen Teil des Events.


Wir liefen uns warm, wobei wir auf dem Weg zu einer kleinen Kapelle gleich einige Höhenmeter in die Beine bekamen, um dann erst einmal das von allen geliebte, aber viel zu selten geübte Lauf-ABC zu praktizieren. Fußgelenksarbeit, Skippings, Kniehebelauf, Anfersen, Seitwärtslauf und diverse andere Übungen, die unseren Laufstil verbessern sollen, standen auf dem Programm.


Danach zogen wir noch ein paar ruhige Kilometer durch das schöne, hügelige Laufrevier rund um das Hotel.

Copyright: Bitburger

Copyright Bitburger
Anschließend stand dann auf dem Parkplatz und im Fitnessraum funktionelle Gymnastik auf dem Programm, bevor wir den aktiven Teil des Tages mit Übungen auf der Blackroll zur Dehnung unserer beanspruchten Faszien abschlossen.

Da das Hotel über einen ausgezeichneten Wellnessbereich verfügte erholten wir uns dann in Schwimmbad und Sauna, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen und Fachsimpeln wiedertrafen.

Erstaunlich und erfreulich die Offenheit und Nähe unserer Referenten und auch der rege Austausch mit dem Veranstalter. Konstruktive Kritik am Seminarablauf und dessen Themen wurden bis tief in die Nacht ebenso offen angesprochen und diskutiert wie zukünftige Pläne und Ideen.
In diesem Punkt haben wir die Regenerationsphase an diesem Abend sicher nicht eingehalten.

Am nächsten Morgen trafen wir uns dann, nachdem die "Unverbesserlichen" ihren Nüchternlauf absolviert hatten, zu einem ausgiebigen Frühstück und hoffen nun alle, dass dies nicht das letzte Event dieser Art gewesen ist.

Ein Video zum Event, gefilmt von Eddy, findest du hier.

Bitburger hat uns für dieses Wochenende in die Eifel eingeladen und sämtliche Kosten übernommen. Es war uns selbst überlassen, ob und wenn ja, in welcher Form wir davon berichten. Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wieder und ist keine Werbung für eine Marke.

Sonntag, 31. Mai 2015

Steinberger Volkslauf 2015 - Hart aber herzlich

Nachdem sich meine Verletzung im Sprunggelenk weiterhin hartnäckig weigert, zu verschwinden, lief ich beim 40. Steinberger Volkslauf statt der angedachten Halbmarathon-Distanz doch lieber den 10 km Lauf. Eine weise Entscheidung, denn der Untergrund und das Profil der Strecke kamen mir wahrlich nicht gerade entgegen. Immerhin schaffte ich es endlich, diesen Lauf in meinem Terminkalender unterzubringen.

Auch vom #Twitterlauftreff waren einige Freunde am Start. Ich traf Claudia und Stephan, Heiko und Sandy und wir konnten vor und nach dem Lauf ein wenig fachsimpeln. Claudia lief übrigens eine neue persönliche Bestzeit. Glückwunsch!

Ich erschien relativ spät am Start und hatte eine ungünstige Position in der Startaufstellung. Schwierig wird der Start auch dadurch, das Halbmarathonis und Zehner gleichzeitig starten. So musste ich mich auf den ersten zwei Kilometern auf einer engen Waldstrecke durch ziemlich viel "Verkehr" drängen. Ab KM 3 bekam ich langsam eine Art Rhythmus, leider wurde dann aber auch der Untergrund schlechter. So verlor ich zeitlich doch einiges an Boden.

Aber jammern hilft nicht und so zog ich weiter nach meinen Möglichkeiten durch. Letztendlich blieb die Uhr im schönen und gut besuchten Zielbereich bei 46:12 stehen. Da dies eine Bruttozeit ist und ich insgesamt 90. (17. AK50) wurde, bin ich sehr zufrieden. Vor allem, wenn ich meine mehr als unbefriedigenden Läufe im 6-er Schnitt unter der Woche betrachte.

Foto: Stefanie Keim / Veranstalter

Jetzt heisst es regenerieren und danach unbedingt wieder Tempoläufe und Intervalle trainieren, damit ich am 26.7. in Hausen angreifen kann. Vielleicht riskiere ich dort, auf meinem Heimatterrain und der Laufveranstaltung meines Vereines, auch wieder einen schnellen Halbmarathon.

Samstag, 30. Mai 2015

Pfingstlauf Schwanheim 2015

Zum zweiten Mal nahm ich am Pfingstsamstag am traditionellen Schwanheimer Pfingstlauf teil, dessen Motto wiederum "Laufen für Zivilcourage" lautete. Seit diesem Jahr ist die Strecke offiziell vom DLV vermessen und damit bestenlistenfähig. Daher hatte der Veranstalter einen noch höhren Zulauf, als ohnehin in den vergangenen Jahren.
Die Veranstaltung ist nahezu perfekt organisiert, das Publikum an der Strecke im Schwanheimer Wald ist erstaunlich zahlreich und verbreitet eine hervorragende Stimmung.
Wenn auch die Strecke zum Teil sehr eng ist und manchmal schon fast Crosslauf-Charakter hat, lässt sie sich doch flüssig und flott laufen. Allein die Stadionrunde zum Schluß geht auf Grund des doch sehr weichen Bodens ziemlich in die Knochen und an die Substanz.
Neben dem Hauptereignis über 10 km werden Schüler- und Einsteigerläufe angeboten, auch hier ist die Resonanz und Beteiligung hervorragend.
Für mich stand der Lauf eher unter einem ungünstigen Stern. Seit nunmehr 4 Wochen laboriere ich an einer Sehnenentzündung im Sprunggelenk und trotz Laufpause wollen die Beschwerden nicht richtig abklingen. So startete ich ohne einen einzigen Trainingslauf in den letzten 14 Tagen, dazu kam ich noch am tag vorher erst von einer anstrengenden Dienstreise zurück.
Ich Vorjahr lief ich trotz sengender Hitze immerhin 44:44 min und machte mir zumindest leise Hoffnung, diese Leistung nochmals abrufen zu können. Bis zur Hälfte lag ich auch, Seite an Seite mit Katrin von beVegt, im Zeitplan.



Leider musste ich kurz darauf abreissen lassen, sicher nicht eine Folge des Schmerzes, aber bedingt durch fehlendes Lauftraining der letzten Wochen. Nur Rad fahren und Krafttraining reicht einfach nicht, auch nicht auf dieser kurzen Distanz.



Dass am Ende doch noch netto 45:46 auf der Uhr stand, ist eigentlich in Anbetracht der Umstände eher hervorragend.

Brutal dann anschließend der Muskelkater, den ich an sich nach Wettkämpfen auf Kurzdistanzen nie verspüre. Diese Woche kann ich dann hoffentlich wieder normal trainieren, da am Sonntag in Dietzenbach der nächste Wettkampf in Rahmen des Main-Lauf-Cup ansteht.

Montag, 18. Mai 2015

Strongmanrun 2015 auf dem Nürburgring mit Brooks

Auf zu neuen Ufern und in eine andere Art des Wettkampfes hieß es für mich am 9.Mai. Brooks hatte seine Laufblogger zu diesem Event eingeladen und alleine die Aussicht auf ein gemeinsames Event mit meinen Messenger-Kollegen ließ mich spontan zusagen.



Erst zusagen, dann nachdenken, einen Zustand, mit dem ich mich im Kreise meiner ebenso verrückten Lauffreunde des #Twitterlauftreff in guter Gesellschaft befinde.

Denn eigentlich sind solche Wettkämpfe nicht mein Ding. Laufen kann ich mittlerweile ganz gut, aber das Überwinden von wackligen Hindernissen, kriechen durch den Dreck, Stromschläge riskierend und schwimmen im eiskalten Wasser in voller Montur sind nicht so mein Ding.
Aber wie gesagt, ich hatte ja schon zugesagt...


So trafen wir uns bei der von Brooks hervorragend organisierten Veranstaltung bereits am Vorabend im Hotel Eifeldorf und machten uns, soweit nicht schon früher geschehen untereinander bekannt.

Zusammen mit dem Getting Tough Team erkundeten wir die Strecke, um anschließend bereits Einblicke in die Herbstkollektion werfen zu können. Auch über die Firmen- und Bloggerstrategie wurde ausführlich diskutiert, so dass wir anschließend hungrig das hervorragende Hotelbüffet zwecks Carboloading überfielen.


Danach holten wir im bereits gut gefüllten Ring°Boulevard unsere Startunterlagen ab und stöberten fleißig am Brooks-Verkaufsstand.



Anschließend besuchten einige die Pre-Race-Party, während ich die Gelegenheit zum Austausch mit meinen Bloggerkollegen nutzte.




Trotzdem trafen wir uns alle gut erholt zum Frühstück und setzen uns dann zur Rennstrecke in Bewegung. Dank des First-Fifty Startbands mussten wir uns nicht stundenlang in der Startaufstellung aufhalten und konnten quasi "von vorne" direkt hinter dem Elitefeld starten. Durch unsere Brooks Run Happy Team Shirts in orange waren wir auch immer super zu erkennen.



Eine Runde auf dem Nürburgring hat knapp 12km und ist mit 18 Hindernissen bestückt. Den Parcours findet ihr hier oder ihr lasst euch wie ich, einfach überraschen.

Die Hindernisse haben so wunderschöne Namen wie "Butt Spencer", "Brooks Black Mountain" oder "Ropes of Hope", aber auch "Eifeler Südwand", "K.O. tainer" und "Wall of Pain".


Ich kann euch versprechen, es wird dreckig, feucht, klebrig, glitschig und alles so, wie man sich vorstellt. Am Anfang muss man sich überwinden, aber wenn man einmal eingesaut ist, fühlt man sich in seine Kindheit zurückversetzt.



Und zum Thema Pussy Lanes: Ich habe keine gesehen und wollte auch keine nehmen, wer nicht nass und dreckig werden will, soll eben einen anderen Wettkampf wählen. Die Ausnahme wäre Kniemandsland, eine Krabbeltour, bei der einem (leider) auch Stromschläge verpasst werden, wenn man, wie ich in der zweiten Runde unaufmerksam ist ;)



Unterwegs hilft jeder jedem und es wird in gewissem Rahmen sehr viel Rücksicht aufeinander genommen. Nur wenige Engagierte sind hier auf Bestzeiten aus, der Eventcharakter und die Überwindung eigener Ängste stehen im Vordergrund. Trotzdem würde ich niemals alleine auf die Strecke gehen, denn nur im Team, das nicht groß sein muss, macht es so richtig Spaß.
Sollte eine Wiederholung drohen, und danach sieht es sicher aus, würde ich mich auch gerne nochmal aus meiner "Läuferkomfortzone" bewegen und mich mit den starken Männern und Frauen messen, aber vor allem das Event genießen.





Noch ein Wort zur Schuhwahl: Nach langer Überlegung hatte ich mich für ein altes Modell des Brooks Racer ST5 entschieden und lag, zumindest an diesem Tag und bei diesem Wetter, goldrichtig.
Sicher wären vom Profil her der Cascadia oder PureGrit die optimale Variante gewesen, aber diese Schuhe habe ich nur in neu. Der Racer aber trocknete relativ schnell wieder ab, und durch die dünne Sohle war das mit Watschelgeräusch verbundene Wasser zügig wieder herausgelaufen.

Zum Genießen gab es dazu das extra für die Run Happy Team produzierte Video in der Langversion. Das offizielle Brooks-Video findest du hier:





Hier einige weitere Impressionen:


Montag, 11. Mai 2015

Fackellauf in Mühlheim - Tempo Tempo Tempo

Der Vorteil an kleinen Wettkämpfen besteht darin, dass auch Durchschnittsläufer wie ich mal eine Chance auf einen Treppchenplatz haben.
Das und die Tatsache, dass ich an meinem Wohnort einen Wettkampf bestreiten kann, lassen mich dieses Ereignis in meiner Prioritätenliste weit oben anzusetzen.
Angeboten werden neben diversen gut besuchten Kinderläufen ein 5,2 km Walking Strecke und zwei Läufe über 5,2 km bzw. 8,6 km.
Geschuldet sind diese ungewöhnlichen Distanzen der Streckenführung entlang des Mains, der zumindest bei der "Langdistanz" wieder fast romantisch von vielen Fackeln erhellt wurde.



Für die Romantik hatte ich allerdings keinen Blick, ich wollte vorne mitlaufen und kam auch gut in Schwung. Drei Läufer konnten sich relativ schnell vom Feld absetzen, danach folgten der Vorjahressieger in der M50, die spätere Siegerin des Damen-Wettbewerbs und ich.

Leider zeigte keiner der führenden Läufer eine Schwäche und so konnte ich mich nur von meinen beiden Begleitern ein wenig absetzen und beendete den Wettkampf schließlich als Gesamtvierter und zweiter in der M50 mit einem Durchnittstempo von 4:21,6.

Die Brooks PureConnect, die ich zum ersten Mal statt des Brooks RacerST5 in einem Wettkampf trug, lieferten enormen Vortrieb und haben mich nicht enttäuscht.

Leider beendeten nur 31 Läufer/innen die "Langstrecke", dabei hätte er auch auf Grund des reichhaltigen Angebots und der Verwendung des Startgelds für soziale Projekte der Kirchengemeinde eine höhere Teilnehmerzahl verdient.

Vielleicht kann eine Verlängerung der Strecke auf 10 km mehr Läufer an einem Samstagabend anlocken. Ich bin jedenfalls auch im nächsten Jahr wieder dabei.



Fotos mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters


Samstag, 25. April 2015

Wasserlauf in Seligenstadt - Gelungener Einstieg in den Main-Lauf-Cup

Nachdem ich den Lufthansa Halbmarathon als ersten Wertungslauf zum Main-Lauf-Cup wegen des eine Woche später folgenden Syltlaufes ausgelassen hatte, absolvierte ich am vorigen Wochenende also meinen ersten Wettkampf im diesjährigen Wettbewerb. In Seligenstadt werden ein 10 km - und ein 25 km - Wertungslauf angeboten. Obwohl die Konkurrenz um Wertungspunkte auf der kurzen Distanz geringer ist, entschied ich mich erneut für die 25 km.
Zu frisch waren noch die Negativerlebnisse des Syltlaufes und ich brauchte mal ein gutes Rennen auf einer Langdistanz. Zwar hatte ich auch die Woche über hart trainiert und nicht getapert, trotzdem war ich aber guten Mutes.


Tatsächlich erwischte ich auch einen Start nach Maß und hatte mich sofort auf mein anvisiertes Wettkampftempo von 4:45 Minuten/km eingependelt. Auch konnte ich dieses Tempo relativ entspannt laufen und halten und nahm mich immer mal wieder ein wenig zurück, um nicht zu überpacen.

Auch als ich nach 15 km das erste Mal wieder bei Start und Ziel vorbeikam, waren die Beine noch recht frisch und so huschte bereits während des Rennens mal ein Lächeln über mein Gesicht.


Shakehands vor dem Start
Zunächst konnte ich sogar das Tempo noch ein wenig forcieren, leider aber konnte ich dieses nicht halten und verlor zwischen KM 18 und 22 ein wenig an Fahrt.
Der spätere Sieger F. Neuschwander
Doch der Ehrgeiz, eine neue persönliche Bestzeit zu laufen war da und so forcierte ich nochmals auf den letzten drei Kilometern.
Am Schluss unterbot ich dann meine Zeit des Vorjahres dann um 16 Sekunden. In der M50 wurde ich zwar nur 20. und damit 2 Plätze schlechter als im letzten Jahr, aber hier ist die Konkurrenz der nachrückenden Jahrgänge im Moment auch am Größten. Für mich ist das im Moment die Mörderklasse.

Der nächste Wettbewerb im Main-Lauf-Cup ist dann der Schwanheimer Pfingstlauf, an den ich vom letzten Jahr wegen der mörderischen Temperaturen nur mäßig gute Erinnerungen habe.


Mein nächster Wettkampf ist der Mühlheimer Fackellauf über 8,6 km am Abend des 25.4. Ein kleiner lokaler Lauf zu Gunsten der Gemeinde St.Markus in der Mühlheimer Altstadt. Es geht vom Pfarrgemeindehaus über zwei Runden entlang des fackelgesäumten Mains wieder zurück zur Kirche. Anschließend gibt es eine nettes gemütliches Beisammensein. Wer noch teilnehmen will: Anmelden kann man sich hier: