Dienstag, 6. Mai 2014

Die Premiere - Der erste Wings for Life World Run

Vorausschicken muss ich, dass ich nicht gerade ein Freund des veranstaltenden Getränkeherstellers aus Österreich bin und auch dessen diversen Brausen nicht so mein Fall sind.
Da aber meine Lieblingslaufmarke Brooks als Mitsponsor auftrat und sich damit die Gelegenheit bot, nette Freunde zu treffen war ich schnell Feuer und Flamme. Ein neues Konzept und ein guter Zweck, alle Startgelder und die Spenden fliessen an eine Stiftung zur Heilung der Querschnittslähmung, und die Lust zur Teilnahme war da.


Da ich zwei Tage vorher noch von Oberursel zum Feldberg (gut 620 Höhenmeter) hochgelaufen war, hatte ich auch keine utopischen Ansprüche an meine persönliche Leistung. Im Schnitt wollte ich fünf Minuten pro Kilometer brauchen und das würde für eine Kilometerleistung von knapp über 25 Kilometern reichen.
Ein Blick auf das Streckenprofil hätte gereicht, um dieses Ziel dann doch als ambitioniert zu klassifizieren.

Eigentlich hatte ich von Anfang an schwere Beine und trotzdem hielt ich überraschenderweise, auch ohne auf die Uhr zu schauen mein angestrebtes Tempo. Im Gegenteil, ich war lange Zeit sogar noch um einiges schneller unterwegs.
Mit dazu bei trugen die für einen Landschaftslauf doch recht zahlreichen Zuschauer und die hervorragende Versorgung entlang der Strecke.
Waren bei KM 20 doch noch sehr viele Läufer vor mir, merkte man, dass sie auch gar nicht weiter laufen wollten und konnten. Auch ich war relativ erschöpft und da es sich hier um ein Spaßevent handelte, beschloß ich, mein Tempo zu drosseln. Leider wurde ich dann bei KM 24,7 vom Catcher Car, unmittelbar vor meiner persönlichen Zielmarke, eingeholt. Gott sei Dank ersparte ich mir aber dadurch die unmittelbar danach folgenden steilen Rampen auf der Strecke. Die hätten an diesem Tag sowieso meinen Willen gebrochen.
Bei der Shuttlestation bei KM 26 warteten dann zwei Überraschungen. Die Unangehnehme: Wir mussten eine gefühlte Stunde auf unseren Shuttle-Bus zurück nach Darmstadt warten. Die Angenehme: Wir hatten eine prominente Mitleidende. Sabrina Mockenhaupt gab bereitwillig Autogramme, ließ sich mit uns fotografieren und es gab allerhand Fachsimpelei und Einblicke in das Leben einer Profi-Leichtathletin.
Alleine dafür hat es sich gelohnt. Vielen Dank Mocki, es war sehr unterhaltsam!
Auch hier noch ein mal ein Lob an den Veranstalter. Da die Anzahl der Busse wohl recht eingeschränkt war brachte ein Transporter mehrere Wassercontainer vorbei, so dass wir zumindest nicht verdursten mussten.



Zurück im Startbereich warteten die Freunde schon und so ging ein schöner Tag mit allerlei alkoholfreien Getränken und Würstchen zu Ende.

Vielen Dank an Brooks und auch an Dominik Briselat für die Bilder.

Interviews und Impressionen findet ihr beim Veranstalter und in den nächsten Tagen sicherlich auf der Webseite von Brooks. Stay tuned and run happy!

Donnerstag, 24. April 2014

Wings for Life World Run in Darmstadt mit Brooks

Nachdem mich meine hartnäckigen Probleme im linken Sprunggelenk nach wie vor von einer vernünftigen Marathonvorbereitung abhalten, suchte ich nach einer neuen Herausforderung für das Frühjahr.

So kam mir die Teilnahme meiner Lieblingslaufmarke Brooks, deren Messenger ich ja auch bin, als Mitsponsor des von Red Bull organisierten Wings for Life World Run entgegen.
Hier werde ich am 4. Mai u.a. zusammen mit den "Profis" vom Brooks Running Team und vielen bekannten Vorzeigeathleten an den Start gehen, um im Kampf gegen ein Catcher-Car zeitgleich mit vielen tausend Athleten rund um den Globus, möglichst viele Kilometer herauszulaufen.
Wer sich für das genaue Konzept interessiert, kann das auf der entsprechenden Homepage gerne nachlesen.
Das komplette Startgeld geht laut Red Bull direkt an die Stiftung für Rückenmarks-
forschung.

Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass sich hier an dieser Stelle Freunde, Leser und Sympathisanten bereit erklären, für jeden von mir angefangenen Laufkilometer einen Geldbetrag an die Stiftung zu überweisen.

Wenn die Technik mitspielt, werde ich mit runtastic laufen, so dass ihr sofort feststellen könnt, um welchen Betrag euch meine Laufleistung ärmer macht ;) Selbstverständlich könnt ihr mir darüber weitere Motivation senden, und ich kann euch versprechen, ich werde mein Bestes geben!
Auf der Homepage findet ihr übrigens einen Pace Calculator, so dass ich euch nicht völlig unwissend in euren Ruin renne! Mein Tempo kann ich euch allerdings nicht versprechen ;)

Die Kontodaten findet ihr hier:

Postet bitte in die Kommentare den entsprechenden Betrag und ich werde eure Spende zeitnah ebenfalls auf Twitter, Facebook und Google+ erwähnen. Solltet ihr das nicht wünschen, bitte auch kurz im Kommentar erwähnen oder mir eine Direktnachricht auf Twitter senden.

Kommentare zum Event findet ihr übrigens bei Twitter unter den Hashtags #worldrun, #run4wings und #wingsforlife.

Links und Trailer auch bei ServusTV, dass sogar live aus Darmstadt überträgt




Mittwoch, 16. April 2014

Der EVO-Wasserlauf 2014 - Ein gutes Pflaster

Hatte ich insgesamt schon ein relativ gutes Gefühl, so mehrte sich meine Freude auf den Lauf, als mir Lauffreund Stephan seine Pacemakerdienste für die 25 km entlang des Mains anbot.
Für ihn nur ein Teil seiner Mainz-Marathon Vorbereitung. Für mich eine Art Wiedergutmachung nach dem doch relativ verkorksten Lufthansa-Halbmarathon im März.
Als zweitem Lauf zum Main-Lauf-Cup wollte ich mir eine anständige Platzierung sichern und zudem, wenn die Form stimmte, die 2 Stunden zu unterbieten. Diese Pace war zwar ein Stück langsamer als beim vorangegangenen Lauf, dafür aber auch deutlich realistischer.
Vor allem wollte ich nicht zu schnell angehen und wir liefen den ersten Kilometer in 5 Minuten an. Einlaufen, den Rhythmus finden und dann langsam beschleunigen. Zuversicht zu den eigenen Leistungsmöglichkeiten finden und endlich mal wieder einen negativen Split (2. Rennhälfte schneller als die 1.) erlaufen. So lautete die Marschrichtung und Stephan sorgte dafür, dass wir nicht zu schnell wurden.
Die Beine fühlten sich gut an, die Zeit verflog und die Geschwindigkeit pendelte sich langsam auf den Schnitt von 4:48 min/km ein,  der nötig war, um die 2 Stunden zu unterbieten.
Nachdem wir so recht zügig zur 20 km Marke liefen, wollte mich Stephan zu 5 km mit Endbeschleunigung überreden, aber so gut war ich dann auch nicht drauf. Immerhin gelang es mir, quasi in seinem Windschatten, die letzten 3 km noch einmal zuzulegen und so sammelten wir Läufer für Läufer ein, die bei der letzten Wendemarke noch deutlich vor uns lagen.




 
Der Lohn der harten Arbeit - 1:59:27, insgesamt 89. Platz und 18. in der AK50.
Ich war zufrieden.


Zielbier mit @ironmatze und @RunningStephan

Mehr Informationen zum EVO-Wasserlauf findet ihr hier: