Sonntag, 28. Juni 2015

Das erste Bitburger 0,0% Blogger-Event oder: Was Läufer schon immer über alkoholfreies Bier wissen wollten

Anfang Mai erreichte mich die Einladung, am ersten

Bitburger 0,0% Blogger-Lauf-Event


teilzunehmen. Überrascht von der Ehre, unter mittlerweile doch vielen Laufbloggern überhaupt angesprochen zu werden, und neugierig, was ein eher Mannschaftssport unterstützendes Getränkeunternehmen wie Bitburger denn mit uns vorhat, sagte ich spontan zu.
Zusammen mit den Laufbloggern Eddy, Hannes, Ruben, Philipp und Claus sowie den Medienverstretern Julia, Christian und Ralf trafen wir uns an einem Samstag im wunderschönen Kastenholz Hotel in Wershofen/Eifel.


Das Programm las sich spannend und interessant, dazu ließ es genügend Raum für anregende Gespräche und ein ausgedehntes Wellnessprogramm. Allesamt Zeichen für ein perfektes Wochenende.
Die Anreise begann als ein perfektes Sternfahrt-Zusammenspiel. Ich holte Hannes am Bahnhof Gensingen-Horrweiler ab und Ruben nahm uns beide im kleinen Weindorf Dorsheim an der A61 auf.
Doch heute ging es um Laufen und Bier und so fuhren wir, gleich vertieft in eine rege Unterhaltung, weiter in die Eifel.

Dort eingetroffen erwarteten uns Christina und Michaela vom Bitburger Kommunikations- management zu einem hervorragend durchorganisierten Event mit bekannten Referenten.

Günter Wagner vom Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim klärte uns ausführlich über Zusammenhänge von Regeneration und entsprechender Ernährung und nach der Mittagspause auch über das richtige Trinken vor, während und nach sportlicher Betätigung auf. Diskutiert wurde über die angemessene Menge an Salz und anderen Nährstoffen, über Schorlen und Isotonie.


Dass das alkoholfreie Produkt des Eventsponsors sich hier in einer Reihe ausgezeichneter Sportgetränke wiederfand, ist natürlich kein Wunder. Dazu fielen aber auch die zwei bedeutungsvollsten Sätze des Beitrags:

Man kann die Menschen nicht von etwas überzeugen, wenn man ihnen versucht zu vermitteln, dass etwas in ferner Zukunft nicht eintritt.
Es muss nicht nur gesund sein, es muss auch schmecken.

Daher bekamen wir auch während des gesamten Tages die Produkte der Bitburger 0,0% Produktlinie ausgiebig zum Testen. Ich kann sagen, dass ich mich in das Bitburger 0,0% Grapefruit sofort verliebt habe. Schmeckt das Radler, so wie alle Mischgetränke dieser Art relativ doch sehr süß, und ist alkoholfreies Pils sowieso reine Geschmackssache, so steht das herbe Grapefruitprodukt ab sofort ganz oben auf der Liste meiner Sportgetränke nach dem Lauf.
Mit nur 30 kcal pro 100 ml und einigen Vitaminen versehen, verbinden sich für mich hier Geschmack, Isotonie und Durstlöscher perfekt und ich werde sicher neben alkoholfreiem Weizen auch einen Kasten davon im Keller deponieren.


Zusätzlich bot uns Günter Wagner an, anhand eines Ernährungsprotokolls über mehrere Tage die Zusammensetzung unserer Ernährung in Bezug auf Nährstoffe und Vitamine zu analysieren. Ein sehr spannendes Thema, da ich zwar versuche, mich einigermaßen gesund und sportkonform zu ernähren, aber auf Grund des vorhandenen und zu lesenden Halbwissens immer eine große Unsicherheit besteht, ob ich jetzt zuviel oder zuwenig zu mir nehme.


Damit über Essen nicht nur geredet wurde zelebrierte der bekannte Fernsehkoch Christian Henze vor unseren Augen und mit unserer Unterstützung ein schnelles, gesundes und leckeres 3-Gänge-Fitnessmenü. Ich hoffe, es gehen Euch wie uns die Augen über. Ich war beeindruckt, wie einfach man mit wenig Aufwand hier Großes zaubern kann.


                   
Am Nachmittag trafen wir uns dann mit Dietmar Bier, natürlich auf Grund seines Nachnamens, aber vor allem wegen seiner sportlichen Leistungen im Ausdauerbereich vom Veranstalter ausgewählt, zum praktischen Teil des Events.


Wir liefen uns warm, wobei wir auf dem Weg zu einer kleinen Kapelle gleich einige Höhenmeter in die Beine bekamen, um dann erst einmal das von allen geliebte, aber viel zu selten geübte Lauf-ABC zu praktizieren. Fußgelenksarbeit, Skippings, Kniehebelauf, Anfersen, Seitwärtslauf und diverse andere Übungen, die unseren Laufstil verbessern sollen, standen auf dem Programm.


Danach zogen wir noch ein paar ruhige Kilometer durch das schöne, hügelige Laufrevier rund um das Hotel.

Copyright: Bitburger

Copyright Bitburger
Anschließend stand dann auf dem Parkplatz und im Fitnessraum funktionelle Gymnastik auf dem Programm, bevor wir den aktiven Teil des Tages mit Übungen auf der Blackroll zur Dehnung unserer beanspruchten Faszien abschlossen.

Da das Hotel über einen ausgezeichneten Wellnessbereich verfügte erholten wir uns dann in Schwimmbad und Sauna, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen und Fachsimpeln wiedertrafen.

Erstaunlich und erfreulich die Offenheit und Nähe unserer Referenten und auch der rege Austausch mit dem Veranstalter. Konstruktive Kritik am Seminarablauf und dessen Themen wurden bis tief in die Nacht ebenso offen angesprochen und diskutiert wie zukünftige Pläne und Ideen.
In diesem Punkt haben wir die Regenerationsphase an diesem Abend sicher nicht eingehalten.

Am nächsten Morgen trafen wir uns dann, nachdem die "Unverbesserlichen" ihren Nüchternlauf absolviert hatten, zu einem ausgiebigen Frühstück und hoffen nun alle, dass dies nicht das letzte Event dieser Art gewesen ist.

Ein Video zum Event, gefilmt von Eddy, findest du hier.

Bitburger hat uns für dieses Wochenende in die Eifel eingeladen und sämtliche Kosten übernommen. Es war uns selbst überlassen, ob und wenn ja, in welcher Form wir davon berichten. Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wieder und ist keine Werbung für eine Marke.

Sonntag, 31. Mai 2015

Steinberger Volkslauf 2015 - Hart aber herzlich

Nachdem sich meine Verletzung im Sprunggelenk weiterhin hartnäckig weigert, zu verschwinden, lief ich beim 40. Steinberger Volkslauf statt der angedachten Halbmarathon-Distanz doch lieber den 10 km Lauf. Eine weise Entscheidung, denn der Untergrund und das Profil der Strecke kamen mir wahrlich nicht gerade entgegen. Immerhin schaffte ich es endlich, diesen Lauf in meinem Terminkalender unterzubringen.

Auch vom #Twitterlauftreff waren einige Freunde am Start. Ich traf Claudia und Stephan, Heiko und Sandy und wir konnten vor und nach dem Lauf ein wenig fachsimpeln. Claudia lief übrigens eine neue persönliche Bestzeit. Glückwunsch!

Ich erschien relativ spät am Start und hatte eine ungünstige Position in der Startaufstellung. Schwierig wird der Start auch dadurch, das Halbmarathonis und Zehner gleichzeitig starten. So musste ich mich auf den ersten zwei Kilometern auf einer engen Waldstrecke durch ziemlich viel "Verkehr" drängen. Ab KM 3 bekam ich langsam eine Art Rhythmus, leider wurde dann aber auch der Untergrund schlechter. So verlor ich zeitlich doch einiges an Boden.

Aber jammern hilft nicht und so zog ich weiter nach meinen Möglichkeiten durch. Letztendlich blieb die Uhr im schönen und gut besuchten Zielbereich bei 46:12 stehen. Da dies eine Bruttozeit ist und ich insgesamt 90. (17. AK50) wurde, bin ich sehr zufrieden. Vor allem, wenn ich meine mehr als unbefriedigenden Läufe im 6-er Schnitt unter der Woche betrachte.

Foto: Stefanie Keim / Veranstalter

Jetzt heisst es regenerieren und danach unbedingt wieder Tempoläufe und Intervalle trainieren, damit ich am 26.7. in Hausen angreifen kann. Vielleicht riskiere ich dort, auf meinem Heimatterrain und der Laufveranstaltung meines Vereines, auch wieder einen schnellen Halbmarathon.

Samstag, 30. Mai 2015

Pfingstlauf Schwanheim 2015

Zum zweiten Mal nahm ich am Pfingstsamstag am traditionellen Schwanheimer Pfingstlauf teil, dessen Motto wiederum "Laufen für Zivilcourage" lautete. Seit diesem Jahr ist die Strecke offiziell vom DLV vermessen und damit bestenlistenfähig. Daher hatte der Veranstalter einen noch höhren Zulauf, als ohnehin in den vergangenen Jahren.
Die Veranstaltung ist nahezu perfekt organisiert, das Publikum an der Strecke im Schwanheimer Wald ist erstaunlich zahlreich und verbreitet eine hervorragende Stimmung.
Wenn auch die Strecke zum Teil sehr eng ist und manchmal schon fast Crosslauf-Charakter hat, lässt sie sich doch flüssig und flott laufen. Allein die Stadionrunde zum Schluß geht auf Grund des doch sehr weichen Bodens ziemlich in die Knochen und an die Substanz.
Neben dem Hauptereignis über 10 km werden Schüler- und Einsteigerläufe angeboten, auch hier ist die Resonanz und Beteiligung hervorragend.
Für mich stand der Lauf eher unter einem ungünstigen Stern. Seit nunmehr 4 Wochen laboriere ich an einer Sehnenentzündung im Sprunggelenk und trotz Laufpause wollen die Beschwerden nicht richtig abklingen. So startete ich ohne einen einzigen Trainingslauf in den letzten 14 Tagen, dazu kam ich noch am tag vorher erst von einer anstrengenden Dienstreise zurück.
Ich Vorjahr lief ich trotz sengender Hitze immerhin 44:44 min und machte mir zumindest leise Hoffnung, diese Leistung nochmals abrufen zu können. Bis zur Hälfte lag ich auch, Seite an Seite mit Katrin von beVegt, im Zeitplan.



Leider musste ich kurz darauf abreissen lassen, sicher nicht eine Folge des Schmerzes, aber bedingt durch fehlendes Lauftraining der letzten Wochen. Nur Rad fahren und Krafttraining reicht einfach nicht, auch nicht auf dieser kurzen Distanz.



Dass am Ende doch noch netto 45:46 auf der Uhr stand, ist eigentlich in Anbetracht der Umstände eher hervorragend.

Brutal dann anschließend der Muskelkater, den ich an sich nach Wettkämpfen auf Kurzdistanzen nie verspüre. Diese Woche kann ich dann hoffentlich wieder normal trainieren, da am Sonntag in Dietzenbach der nächste Wettkampf in Rahmen des Main-Lauf-Cup ansteht.