Posts mit dem Label Brooks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brooks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. November 2016

Meine Schuhauswahl für den Herbst/Winter 2016

Ja, ich stehe dazu: Ich brauche viele verschiedene Laufschuhe, ich wechsele gerne, je nach Terrain und Strecke und sogar nach Tagesform.
So stelle ich euch heute meine Auswahl für den Herbst und Winter 2016 vor.

  • HOKAONEONE Clayton
Den Schuh laufe ich bei flotten kurzen Dauerläufen und bei Wettkämpfen bis 10 km. Er ist für das Ausmaß an Dämpfung ausgesprochen leicht und sehr komfortabel. Mit xx mm Sprengung erfüllt er trotzdem meine Norm. Außerdem ist er bei Nässe (fast) unschlagbar.


Meinen Testbericht findest du hier

  • HOKAONEONE Clifton3
Der Clifton3 ist ein extrem bequemer und trotzdem leichter Schuh, den ich bevorzugt und dann fast ausschließlich bei meinen langen Läufen trage. Die Zehenbox ist mittlerweile extrem weit und insofern weniger angenehm als die seines Vorgängers. Auch ist der Schuh leider schwerer geworden, trotzdem trage ich ihn nach wie vor sehr gerne.


Ein ausführlicher Testbericht folgt noch.

  • BROOKS Racer ST5
Mein Wettkampfschuh auf jedem Terrain bei jedem Wetter. Schnell, wenig gedämpft, direkt und mit einer leichten Stütze erfüllt der "Oldie" von Brooks nach wie vor alle meine Wünsche. Wenn auch die Sprengung vergleichsweise hoch ist, nach wie vor mein absoluter Lieblingsschuh. So auch wieder gerade beim Frankfurt Marathon.



  • BROOKS Asteria
Der Nachfolger des Racer ST5. Schnell, wenig gedämpft und direkt gilt auch für ihn. Jedoch in meinen Augen ein reiner Schuh für Asphalt und mit zu wenig Grip bei Nässe. Insofern nur meine 2. Wahl für den Frankfurt Marathon.


Ein ausführlicher Testbericht folgt noch.


  • BROOKS PureFlow3
Fußgelenksarbeit und schnelle kurze Einheiten. gepaart mit Training der Wadenmuskulatur, So kommt der Schuh zwar seltener, aber immer noch regelmäßig zum Einsatz.


  • BROOKS PureGrit
Run the Trail. Wenn es ins Gelände geht und die Bedingungen unwirtlicher werden ist er dabei. Für die Straße aber für mich gänzlich ungeeignet.


  • HOKAONEONE Vanquish2
Wenn ich sehr müde bin und einen soliden Bequemschuh brauche, dann setze ich auf den Vanquish. Er ist absolut unspektakulär und erregt nur durch seine Optik Aufsehen. mein "Colt für alle Fälle".


Meinen Testbericht findest du hier

  • NEWBALANCE minimus trail

Rock the Trail. Null Sprengung, kaum zu spüren, aber nur bedingt winterfest. So könnte man den Dauerbrenner unter meinen Laufschuhen am Besten beschreiben. Auch bei Training mit der Koordinationsleiter setze ich den Schuh gerne ein.


Welche Schuhe trägst du in diesem Herbst und Winter?
MerkenMerkenMerkenMerken

Dienstag, 1. November 2016

Mein Frankfurt Marathon 2016 - Bestzeit und doch nicht zufrieden

Die Geschichte wäre kurz erzählt, wäre alles nach Plan gelaufen. Ich hatte eine perfekte Vorbereitung mit bisher nie gekannten Umfängen. Gute Tempoläufe und ein motivierender Trainingspartner rundeten die Vorbereitung ab. Zwar knickte ich in der zweiten Taperingwoche um und konnte meine letzte lockere Einheit nicht absolvieren, aber am Wettkampftag hielt der Fuß tadellos.




Auch sonst schien der Plan vollends aufzugehen. Ich startete bewusst etwas langsamer und hielt mich auf der extrem vollen Laufstrecke anfangs zurück und ließ mich von nichts und niemandem zum Hüpfen und Ausweichen anstecken. Der 3:29 er Ballon war immer in Sichtweite und wie erwartet konnte ich den Abstand gut halten. Nach der 10 km Marke zog ich, auch nach Plan, das Tempo leicht an und erreichte die Halbmarathonmarke, wie erhofft leicht unter 1:45. Auch auf den folgenden Kilometern lief ich weiterhin recht konstant Zeiten zwischen 4:56 und 5:03. Das leichte Magendrücken bei km28 ging vorbei.




Ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, ich könnte immer noch recht locker atmen und der Puls wäre immer noch entspannt. Dann aber ab km 32 lief ich langsamer, ohne gefühlt irgend etwas zu verändern und relativ schnell merkte ich, dass ich auch mit erhöhter Anstrengung nicht mehr beschleunigen konnte.






Also ließ ich schweren Herzens von meinem ersten Ziel ab und versuchte nur noch, unter meiner bisherigen persönlichen Bestleistung zu bleiben. Ein Unterfangen, dass mir mit zunehmender Verkrampftheit und unrundem Laufen immer schwerer fiel. Die Bilder und auch meine Einblendung im HR Fernsehen (neben dem M75 Sieger Werner Stöcker) zeigen leider ein allzu deutliches Bild meines körperlichen Zustands.






So lief ich dann am Schluß in 3:34:17 endlich in der Festhalle ein und war froh, diesen Tag erfolgreich zu Ende gebracht zu haben.


Was habe ich falsch gemacht? Ich weiß es nicht! Die Vorbereitung war nahezu perfekt, die Prognose auch, nur die Tagesform wollte (wieder) nicht. Überhaupt fehlte mir in der gesamten Saison ein Sahnetag.


Jetzt heißt es erst mal Krönchen richten, regenerieren und entspannen, eventuelle Fehler analysieren und neue Ziele zu definieren. Und natürlich stärker zurück kommen.


Fotos: Tobias Möhlen

Freitag, 2. September 2016

Laufen mit Freunden - Brooks Run Happy Tour in Frankfurt

Nachdem ich im letzten Jahr nicht dabei sein konnte, wollte ich in diesem Jahr in Frankfurt unbedingt beim Sommer-Event von Brooks vorbei schauen.
Am Tanzhaus West erwarteten uns die Brooks Crew und Flo Neuschwander mit seinem Run-with-the-Flow Team zu einem angenehmen Sommerabend unter Freunden
Knapp 200 Läufer trafen sich, um die neuen Modelle des Ravenna, des Glycerin und des Launch zu testen. Außerdem konnte man sich den neuen Wettkampfschuh Hyperion zum Laufen ausleihen. Es gab ausreichend Wasser, so dass sich kein Läufer Gedanken über seine Hydrierung bei den schwülen Temperaturen machen musste.

Nachdem dann auch die Run Happy Tour-Shirts unter die Menge gebracht wurden ging es um 19:00 auf eine Strecke von etwa neun Kilometern auf beiden Seiten des Mains. Die Tempovorgabe war sehr moderat, so dass auch Anfänger gut mithalten konnten.



Das Wetter war fantastisch, zum Laufen eher ein kleiner Nachteil bei dem vielen Betrieb, denn viele Fahrradfahrer reagierten mit Unverständnis und rasten in hohem Tempo ohne Rücksicht an der Gruppe vorbei.



Allerdings tat das der Stimmung keinen Abbruch und so stürzten sich die Läufer nach dem Run auf die gegrillten Würstchen und die hopfenhaltigen Kaltgetränke.


Anschließend blieb noch genügend Zeit zum Fachsimpeln mit der Crew und den Mitläufern. Ein rundum gelungenes Event, an dem ich im nächsten Jahr sicher wieder teilnehmen werde.

Fotocredits: Eigene, Robert Steinhöfel

Montag, 18. Mai 2015

Strongmanrun 2015 auf dem Nürburgring mit Brooks

Auf zu neuen Ufern und in eine andere Art des Wettkampfes hieß es für mich am 9.Mai. Brooks hatte seine Laufblogger zu diesem Event eingeladen und alleine die Aussicht auf ein gemeinsames Event mit meinen Messenger-Kollegen ließ mich spontan zusagen.



Erst zusagen, dann nachdenken, einen Zustand, mit dem ich mich im Kreise meiner ebenso verrückten Lauffreunde des #Twitterlauftreff in guter Gesellschaft befinde.

Denn eigentlich sind solche Wettkämpfe nicht mein Ding. Laufen kann ich mittlerweile ganz gut, aber das Überwinden von wackligen Hindernissen, kriechen durch den Dreck, Stromschläge riskierend und schwimmen im eiskalten Wasser in voller Montur sind nicht so mein Ding.
Aber wie gesagt, ich hatte ja schon zugesagt...


So trafen wir uns bei der von Brooks hervorragend organisierten Veranstaltung bereits am Vorabend im Hotel Eifeldorf und machten uns, soweit nicht schon früher geschehen untereinander bekannt.

Zusammen mit dem Getting Tough Team erkundeten wir die Strecke, um anschließend bereits Einblicke in die Herbstkollektion werfen zu können. Auch über die Firmen- und Bloggerstrategie wurde ausführlich diskutiert, so dass wir anschließend hungrig das hervorragende Hotelbüffet zwecks Carboloading überfielen.


Danach holten wir im bereits gut gefüllten Ring°Boulevard unsere Startunterlagen ab und stöberten fleißig am Brooks-Verkaufsstand.



Anschließend besuchten einige die Pre-Race-Party, während ich die Gelegenheit zum Austausch mit meinen Bloggerkollegen nutzte.




Trotzdem trafen wir uns alle gut erholt zum Frühstück und setzen uns dann zur Rennstrecke in Bewegung. Dank des First-Fifty Startbands mussten wir uns nicht stundenlang in der Startaufstellung aufhalten und konnten quasi "von vorne" direkt hinter dem Elitefeld starten. Durch unsere Brooks Run Happy Team Shirts in orange waren wir auch immer super zu erkennen.



Eine Runde auf dem Nürburgring hat knapp 12km und ist mit 18 Hindernissen bestückt. Den Parcours findet ihr hier oder ihr lasst euch wie ich, einfach überraschen.

Die Hindernisse haben so wunderschöne Namen wie "Butt Spencer", "Brooks Black Mountain" oder "Ropes of Hope", aber auch "Eifeler Südwand", "K.O. tainer" und "Wall of Pain".


Ich kann euch versprechen, es wird dreckig, feucht, klebrig, glitschig und alles so, wie man sich vorstellt. Am Anfang muss man sich überwinden, aber wenn man einmal eingesaut ist, fühlt man sich in seine Kindheit zurückversetzt.



Und zum Thema Pussy Lanes: Ich habe keine gesehen und wollte auch keine nehmen, wer nicht nass und dreckig werden will, soll eben einen anderen Wettkampf wählen. Die Ausnahme wäre Kniemandsland, eine Krabbeltour, bei der einem (leider) auch Stromschläge verpasst werden, wenn man, wie ich in der zweiten Runde unaufmerksam ist ;)



Unterwegs hilft jeder jedem und es wird in gewissem Rahmen sehr viel Rücksicht aufeinander genommen. Nur wenige Engagierte sind hier auf Bestzeiten aus, der Eventcharakter und die Überwindung eigener Ängste stehen im Vordergrund. Trotzdem würde ich niemals alleine auf die Strecke gehen, denn nur im Team, das nicht groß sein muss, macht es so richtig Spaß.
Sollte eine Wiederholung drohen, und danach sieht es sicher aus, würde ich mich auch gerne nochmal aus meiner "Läuferkomfortzone" bewegen und mich mit den starken Männern und Frauen messen, aber vor allem das Event genießen.





Noch ein Wort zur Schuhwahl: Nach langer Überlegung hatte ich mich für ein altes Modell des Brooks Racer ST5 entschieden und lag, zumindest an diesem Tag und bei diesem Wetter, goldrichtig.
Sicher wären vom Profil her der Cascadia oder PureGrit die optimale Variante gewesen, aber diese Schuhe habe ich nur in neu. Der Racer aber trocknete relativ schnell wieder ab, und durch die dünne Sohle war das mit Watschelgeräusch verbundene Wasser zügig wieder herausgelaufen.

Zum Genießen gab es dazu das extra für die Run Happy Team produzierte Video in der Langversion. Das offizielle Brooks-Video findest du hier:





Hier einige weitere Impressionen:


Montag, 11. Mai 2015

Fackellauf in Mühlheim - Tempo Tempo Tempo

Der Vorteil an kleinen Wettkämpfen besteht darin, dass auch Durchschnittsläufer wie ich mal eine Chance auf einen Treppchenplatz haben.
Das und die Tatsache, dass ich an meinem Wohnort einen Wettkampf bestreiten kann, lassen mich dieses Ereignis in meiner Prioritätenliste weit oben anzusetzen.
Angeboten werden neben diversen gut besuchten Kinderläufen ein 5,2 km Walking Strecke und zwei Läufe über 5,2 km bzw. 8,6 km.
Geschuldet sind diese ungewöhnlichen Distanzen der Streckenführung entlang des Mains, der zumindest bei der "Langdistanz" wieder fast romantisch von vielen Fackeln erhellt wurde.



Für die Romantik hatte ich allerdings keinen Blick, ich wollte vorne mitlaufen und kam auch gut in Schwung. Drei Läufer konnten sich relativ schnell vom Feld absetzen, danach folgten der Vorjahressieger in der M50, die spätere Siegerin des Damen-Wettbewerbs und ich.

Leider zeigte keiner der führenden Läufer eine Schwäche und so konnte ich mich nur von meinen beiden Begleitern ein wenig absetzen und beendete den Wettkampf schließlich als Gesamtvierter und zweiter in der M50 mit einem Durchnittstempo von 4:21,6.

Die Brooks PureConnect, die ich zum ersten Mal statt des Brooks RacerST5 in einem Wettkampf trug, lieferten enormen Vortrieb und haben mich nicht enttäuscht.

Leider beendeten nur 31 Läufer/innen die "Langstrecke", dabei hätte er auch auf Grund des reichhaltigen Angebots und der Verwendung des Startgelds für soziale Projekte der Kirchengemeinde eine höhere Teilnehmerzahl verdient.

Vielleicht kann eine Verlängerung der Strecke auf 10 km mehr Läufer an einem Samstagabend anlocken. Ich bin jedenfalls auch im nächsten Jahr wieder dabei.



Fotos mit freundlicher Genehmigung des Veranstalters


Sonntag, 4. Januar 2015

40. Rodenbacher Silvesterlauf - Jahresabschluß mit kleinen Fehlern

Es hätte perfekt werden können. Aber es kam ein bisschen anders. Es fing damit an, dass ich meine TomTom Multisport, die mir auch im Winter immer mehr ans Herz wächst, im Büro vergessen hatte.
Also blieb mir nicht anderes übrig, die profilierte und anspruchsvolle Strecke des Silvesterlaufs in Ober-Rodenbach nach Gefühl zu laufen.
Und hier spürte ich auch mein größtes Manko. Wo ich wohne sind alle Strecken brettflach und um ein paar Höhenmeter ins Training einbauen zu können muss ich regelmäßig ins Auto steigen. Also verbummelte ich die ersten beiden Kilometer und erst eine Nachfrage bei einer anderen Läuferin brachte mir Gewissheit: Ich war deutlich zu langsam unterwegs.

Allerdings lag eine brutale Steigung direkt vor mir und leider bin ich auch nicht gerade ein begnadeter, angstfreier Bergabläufer. So verlor ich auf der ersten von zwei Runden locker zwei bis drei Minuten, bis ich dann endlich meinen Rhythmus fand.
Auf tiefer, weicher Strecke, teils noch mit Schnee und Eis bedeckt konnte ich allerdings nicht mehr allzu viele Plätze wettmachen, auch wenn ich bei der zweiten Attacke auf die stramme Steigung noch einige Mitläufer passieren durfte.
Platz 88 mit 50:51 und damit nur ganz leicht unter 5er-Schnitt, das war deutlich weniger als erwartet.



Jetzt zu den schönen Tatsachen:
  • Endlich einen richtigen Silvesterlauf absolviert
  • Die Stimmung, die Strecke und die Organisation des Wettkampfs sind klasse, ich komme wieder
  • Der RacerST5 ist durchaus auch für Trailwettkämpfe geeignet, es wird nur spannend, ob ich ihn nochmal einigermaßen sauber bekomme ;)
  • 2014 insgesamt 2075 km gelaufen und damit drei mehr als 2013
  • Keine Verletzung und keine Erkältung in der 2. Saisonhälfte




Donnerstag, 10. Juli 2014

Ein Tag im Brooks Headquarter

Ein Mal im Jahr lädt Brooks seine Laufblogger, kurz "Messenger, Ambassador oder Minister of Run Happy" anlässlich des Brooks Münster City Runs in sein Hauptquartier ein.
Das quirlige Universitätsstädtchen ist mit seiner schönen Altstadt geradezu ein für einen sportlichen 2 km Rundkurs, den wir am Abend 5x zu durchlaufen hatten, prädestiniert. Aber vorher stand ein Tag mit einer unglaublichen Menge an Informationen an.

Zuerst wurden die neuen Messenger in der Runde begrüßt. Die Brooks-Verantwortlichen haben in diesem Jahr schon eine sehr illustre und vielschichtige Gruppe zusammengestellt, die nach dem Firmenmotto #RunHappy und eben nicht nach Leistungsgedanken ausgewählt wurde. Und ich muss sagen, ich habe schon lange Zeit in solcher Runde nicht mehr so viel gelacht und so viel gelernt.

Zuerst führte uns Brooks-Athlet Hendrik Aufm'kolk in die Geheimnisse des Trailrunnings ein. Keine Modebewegung, auch wenn das viele Kritiker der Sportartikelhersteller gerne behaupten, sondern ein Trend zurück zur Natur, zum Ursprünglichen. Weg von der Jagd nach Bestzeiten auf betonierten flachen Rundkursen. Natürlich gibt es auch hier Wettkämpfe, aber die Motivation kommt eher durch die Nähe zur Natur und nicht durch Zuschauer am Wegesrand.
Natürlich hat Brooks hier mit den Modellen Cascadia und PureGrit zwei heiße Eisen im Feuer, wobei der PureGrit in der Version 3 zum ersten Mal die Anforderungen in Punkto Traktion und Griffigkeit erfüllt. Beide Schuhe haben einen relativ flachen Aufbau, der das Umknicken auf unebenem Terrain erschweren soll. Beide verfügen über eine Art Carboneinlage (Ballistic Rock Shield) in der Sohle, die das Eindringen von spitzen Steinen verhindert. Ansonsten ist es sicher eine Sache der Philosophie und des Gefühles, wer welchen Schuh bevorzugt.




Foto: Brooks
Anschließend gab uns Brad Fisher, der Footwear Merchandising Manager, einen Einblick in die Schuhkollektion für das nächste Frühjahr, von denen ich hier nur einige Highlights erwähnen möchte.
Da ist sicherlich der neue Launch zu nennen, der über einen neuartigen Aufbau verfügen wird. Eine Änderung, die dann in näherer Zukunft auch in den anderen Wettkampfschuhen, dem Racer ST5 und dem Racer T7 umgesetzt wird. Bei diesen Schuhen warten viele Nutzer sehnsüchtig auf Neuheiten. Zusätzlich wird auch das Frauenmodell noch spezifischer angepasst.




(c) Sven Zieseniß •Fotolounge• www.sven-zieseniss.de

Auch beim Adrenaline in der Version 15 gibt es einige Veränderungen, ebenso erwartet uns dann der Ravenna 6, ein Schuh zwischen Guidance und Normal, und ich muss sagen, er sieht gut aus und fühlt sich auch gut an. Sicher für viele pronierende Läufer "der" Wettkampfschuh, da er den goldenen Mittelweg zwischen Stabilität und Gewicht gefunden zu haben scheint.



(c) Sven Zieseniß •Fotolounge• www.sven-zieseniss.de


Die PureProject Reihe erhält einige, vor allem farbliche, Updates. Eine Reihe, die polarisiert. Man mag die Schuhe oder eben nicht. Schuhe mit wenig Sprengung, direktem Laufgefühl, die aber niemals sogenannte Natural Running Schuhe werden sollen.
Auch das Überraschungsmodell des Jahres 2014, der Transcend wird dann in der Version 2 an den Start gehen. Hier haben sich die Entwickler und Ingenieure anhand der Nutzerkritik an einigen Stellen neues und besseres einfallen lassen. Hierzu habe ich allerdings keine Meinung, da mir der Schuh, zumindest bisher, überhaupt nicht passt.
Da die Verkaufszahlen aber nicht lügen können, scheint hier eine Erfolgsstory vielleicht noch erfolgreicher weitergeführt zu werden.

Zum Abschluss präsentierte uns Sandra Beck von TomTom die Runner Cardio GPS Uhr vor, die wir alle in der nächsten Zeit auf Herz und Nieren testen dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Uhr gegen meinen Forerunner 410 schlagen wird. Der erste Eindruck allerdings scheint mir, bis auf die Farbauswahl recht positiv.

Nachdem wir uns schon mittags an einem leckeren Büffet gelabt hatten, ging es nach einigen Gruppenfotos und der obligatorischen Firmenführung zurück in die Stadt. Im Gasolin bereiteten wir uns mental auf den City Run vor. Kurz vor Beginn kam allerdings noch ein bisschen Hektik auf, als wir uns entgegen der vorherigen Ankündigung unsere Startunterlagen doch persönlich abholen mussten. Umziehen im Parkhaus, schnell noch auf die Toilette und schon mussten wir zum Start.

Leider habe ich mich dann von der Hektik ein wenig anstecken lassen und bin viel zu schnell gestartet. Damit hatte ich gleich zu viel Körner gelassen. Zumal durch den kurz vorher niedergegangenen Regen die Strecke extrem rutschig war. So quälte ich mich bei immer noch hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit über den Rundkurs. Die Stimmung war nicht schlecht, aber mir half sie nicht. So war dann die Nettozeit mit 45:58 eher unter meinen Erwartungen, aber der Platz 10 in der M50 hat dann doch alles relativiert.
Leider mussten wir dann bei einsetzendem Starkregen noch die Heimreise antreten, anstatt gemütlich auszulaufen und noch ein wenig zusammen zu sitzen. Trotz allem hat es einen riesigen Spaß gemacht und ich werde alles versuchen, um auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

#runhappy !!!

Dienstag, 6. Mai 2014

Die Premiere - Der erste Wings for Life World Run

Vorausschicken muss ich, dass ich nicht gerade ein Freund des veranstaltenden Getränkeherstellers aus Österreich bin und auch dessen diversen Brausen nicht so mein Fall sind.
Da aber meine Lieblingslaufmarke Brooks als Mitsponsor auftrat und sich damit die Gelegenheit bot, nette Freunde zu treffen war ich schnell Feuer und Flamme. Ein neues Konzept und ein guter Zweck, alle Startgelder und die Spenden fliessen an eine Stiftung zur Heilung der Querschnittslähmung, und die Lust zur Teilnahme war da.


Da ich zwei Tage vorher noch von Oberursel zum Feldberg (gut 620 Höhenmeter) hochgelaufen war, hatte ich auch keine utopischen Ansprüche an meine persönliche Leistung. Im Schnitt wollte ich fünf Minuten pro Kilometer brauchen und das würde für eine Kilometerleistung von knapp über 25 Kilometern reichen.
Ein Blick auf das Streckenprofil hätte gereicht, um dieses Ziel dann doch als ambitioniert zu klassifizieren.

Eigentlich hatte ich von Anfang an schwere Beine und trotzdem hielt ich überraschenderweise, auch ohne auf die Uhr zu schauen mein angestrebtes Tempo. Im Gegenteil, ich war lange Zeit sogar noch um einiges schneller unterwegs.
Mit dazu bei trugen die für einen Landschaftslauf doch recht zahlreichen Zuschauer und die hervorragende Versorgung entlang der Strecke.
Waren bei KM 20 doch noch sehr viele Läufer vor mir, merkte man, dass sie auch gar nicht weiter laufen wollten und konnten. Auch ich war relativ erschöpft und da es sich hier um ein Spaßevent handelte, beschloß ich, mein Tempo zu drosseln. Leider wurde ich dann bei KM 24,7 vom Catcher Car, unmittelbar vor meiner persönlichen Zielmarke, eingeholt. Gott sei Dank ersparte ich mir aber dadurch die unmittelbar danach folgenden steilen Rampen auf der Strecke. Die hätten an diesem Tag sowieso meinen Willen gebrochen.
Bei der Shuttlestation bei KM 26 warteten dann zwei Überraschungen. Die Unangehnehme: Wir mussten eine gefühlte Stunde auf unseren Shuttle-Bus zurück nach Darmstadt warten. Die Angenehme: Wir hatten eine prominente Mitleidende. Sabrina Mockenhaupt gab bereitwillig Autogramme, ließ sich mit uns fotografieren und es gab allerhand Fachsimpelei und Einblicke in das Leben einer Profi-Leichtathletin.
Alleine dafür hat es sich gelohnt. Vielen Dank Mocki, es war sehr unterhaltsam!
Auch hier noch ein mal ein Lob an den Veranstalter. Da die Anzahl der Busse wohl recht eingeschränkt war brachte ein Transporter mehrere Wassercontainer vorbei, so dass wir zumindest nicht verdursten mussten.



Zurück im Startbereich warteten die Freunde schon und so ging ein schöner Tag mit allerlei alkoholfreien Getränken und Würstchen zu Ende.

Vielen Dank an Brooks und auch an Dominik Briselat für die Bilder.

Interviews und Impressionen findet ihr beim Veranstalter und in den nächsten Tagen sicherlich auf der Webseite von Brooks. Stay tuned and run happy!

Donnerstag, 24. April 2014

Wings for Life World Run in Darmstadt mit Brooks

Nachdem mich meine hartnäckigen Probleme im linken Sprunggelenk nach wie vor von einer vernünftigen Marathonvorbereitung abhalten, suchte ich nach einer neuen Herausforderung für das Frühjahr.

So kam mir die Teilnahme meiner Lieblingslaufmarke Brooks, deren Messenger ich ja auch bin, als Mitsponsor des von Red Bull organisierten Wings for Life World Run entgegen.
Hier werde ich am 4. Mai u.a. zusammen mit den "Profis" vom Brooks Running Team und vielen bekannten Vorzeigeathleten an den Start gehen, um im Kampf gegen ein Catcher-Car zeitgleich mit vielen tausend Athleten rund um den Globus, möglichst viele Kilometer herauszulaufen.
Wer sich für das genaue Konzept interessiert, kann das auf der entsprechenden Homepage gerne nachlesen.
Das komplette Startgeld geht laut Red Bull direkt an die Stiftung für Rückenmarks-
forschung.

Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass sich hier an dieser Stelle Freunde, Leser und Sympathisanten bereit erklären, für jeden von mir angefangenen Laufkilometer einen Geldbetrag an die Stiftung zu überweisen.

Wenn die Technik mitspielt, werde ich mit runtastic laufen, so dass ihr sofort feststellen könnt, um welchen Betrag euch meine Laufleistung ärmer macht ;) Selbstverständlich könnt ihr mir darüber weitere Motivation senden, und ich kann euch versprechen, ich werde mein Bestes geben!
Auf der Homepage findet ihr übrigens einen Pace Calculator, so dass ich euch nicht völlig unwissend in euren Ruin renne! Mein Tempo kann ich euch allerdings nicht versprechen ;)

Die Kontodaten findet ihr hier:

Postet bitte in die Kommentare den entsprechenden Betrag und ich werde eure Spende zeitnah ebenfalls auf Twitter, Facebook und Google+ erwähnen. Solltet ihr das nicht wünschen, bitte auch kurz im Kommentar erwähnen oder mir eine Direktnachricht auf Twitter senden.

Kommentare zum Event findet ihr übrigens bei Twitter unter den Hashtags #worldrun, #run4wings und #wingsforlife.

Links und Trailer auch bei ServusTV, dass sogar live aus Darmstadt überträgt




Freitag, 30. November 2012

Brooks Messenger of Run Happy


Vor ein paar Wochen habe ich mich zum zweiten Mal als Brooks Messenger, also als Produkttester für deren Produkte beworben. Eigentlich hatte ich aufgrund der Anzahl der Bewerbungen und meiner Markenoffenheit nicht mit meiner Wahl gerechnet.

Deswegen traf ich gestrige Mail quasi aus heiterem Himmel.

Neben der Freude, jetzt „offiziell“ hochwertige Laufprodukte testen zu können ist es damit für mich an der Zeit, mich näher mit der Werbephilosophie des Unternehmens auseinander zu setzen.

Hier stehen sich die in Läuferkreisen oft bemängelte, vielfach als sektenhaft empfundene, Werbung und die Hochwertigkeit der Produkte gegenüber.

Schon mal vorab kann ich für mich folgendes vermerken:

Alle Brooks-Messenger, Ambassadors und Minister, die ich bisher schon persönlich kennen lernen durfte sind für mich bemerkenswerte und angenehme Persönlichkeiten, mit denen ich mich super verstehe. Ich habe keinerlei Bedenken, dass das bei den anderen nicht genauso der Fall ist. Ich freue mich auf Euch!

Zur Werbestrategie: Ist es wirklich besser, mit einem Millionenetat Fernseh-, Kino- und Internetwerbung zu schalten und genau zu wissen, dass der Werbeträger die Produkte überhaupt nicht nutzt? Oder glaubt jemand ernsthaft, die Fußballnationalmannschaft isst zum Frühstück nur Nutella? Bei zumindest einem namhaften Triathleten weiß ich, dass er die beworbene Nahrungsergänzung persönlich gar nicht nutzt.

Also was soll der Quatsch! Dann doch lieber echte Nutzerwerbung von Menschen, auf deren Meinung ich Wert lege, die ich anfassen, mit denen ich reden und schreiben kann!

Ich habe im Rahmen  meiner kurzen Lauferfahrung viele Marken getestet. Auch ohne dass ich jemals nur einmal Werbung dafür gemacht und alles selbst gekauft habe ist der AdrenalineGTS12 MEIN Lieblingstrainingsschuh, der RacerST5 MEIN Wettkampfschuh und das Silver Bullet Jacket MEINE ABSOLUTE Lieblingsjacke. Full Stop!!!

Ich hätte mich niemals beworben, wenn ich der Meinung wäre, ich müsste mich für die Berichte verbiegen und/oder sogar mit schlechtem Material herumlaufen.
 
In diesem Sinne #runhappy J