Schon seit Anfang meiner Laufbemühungen bin ich oft alleine und lange im Wald unterwegs. Zwar habe ich (fast) immer mein (geladenes) Smartphone dabei. Trotzdem mache ich mir und meine Familie sich ebenso Gedanken über Notfallsituationen.
Schon vor einigen Jahren bekam ich von meinem Sohn deswegen das textile Notfallarmband eines amerikanischen Herstellers geschenkt.
Dieses trug ich zwar nicht immer, aber zumindest wenn ich alleine unterwegs war. Zwar habe ich es bis heute nie benötigt, aber trotzdem vermittelt schon das Vorhandensein ein gutes Gefühl.
Vor einigen Wochen bekam ich die Anfrage von Safesport ID, ob ich nicht deren neuestes Notfallarmband NEO testen möchte. Gerade weil man bei Safesport ID auf Silikon setzen würde, wäre man an einem Vergleich zu meinem anderen Produkt interessiert.
Bestellung:
Gemacht, getan und umgesetzt. Der Bestellprozess auf der Webseite ist einfach, die Benutzerführung und Kommunikation könnte kaum besser sein. Die Lieferung erfolgt schneller als die versprochenen 6 Werktage.
Informationen:
Allerdings bleiben im Gegensatz zum Vergleichsarmband weniger Zeilen und weniger Zeichen, so dass man den Grad der Erstinformationen einschränken muss.
Immerhin: Es bleibt genug Platz für meinen Namen, meine Blutgruppe und drei Kontaktpersonen inclusive Telefonnummern.
Da ich keine Allergien und Unverträglichkeiten habe ist das für mich ausreichend, für Personen mit mehr Risiken bleibt nur der Weg über die auf der Webseite hinterlegten Daten.
Diese sind über einen Code, der sich auf der Rückseite des Armbandes befindet abzufragen. Damit sind intimere Daten im Regelfall geschützt, im Notfall aber doch leicht zugänglich.
Tragekomfort:
Die Befestigung am Handgelenk ist für Motorikschwache wie mich etwas fummelig. Die Befestigung über Nippel und Noppen und einen Schlitz zum Durchschieben ist aber absolut bombensicher und öffnen sich nie aus Versehen.
Habe ich mein altes Armband speziell im Sommer oder bei schweißtreibenden Einheiten eher widerwillig getragen und bei längeren Einheiten auch des Öfteren lieber am Rucksack oder Trinkgürtel befestigt, so habe ich das NEO von Safesport ID nach wenigen Sekunden quasi vergessen. Mittlerweile trage ich es nicht nur zum Sport sondern im Prinzip den ganzen Tag, ich habe sogar schon vergessen, es nachts auszuziehen.
Haltbarkeit:
Schweiß und häufiges Duschen scheinen dem Produkt nichts auszumachen. Nach vier Monaten intensivster Nutzung kann ich weder am Armband, noch an der ID Platte aus rostfreiem Stahl irgendeinen Verschleiß erkennen. Lediglich auf der Außenseite ist ein kleiner Teil der Schrift nicht mehr erkennbar.
Fazit:
Meines Erachtens sollte jeder Sportler, der des Öfteren alleine unterwegs ist, aber auch alleinstehende Menschen sich mit dem Gedanken befassen, wie er Helfern im Notfall wichtige Informationen geben kann. Ein Notfallarmband, egal welcher Marke, gehört hier auf alle Fälle in die engere Wahl.
Mich hat das Material und der Tragekomfort des NEO absolut überzeugt. Somit klare Kaufempfehlung.
Wenn ihr auch etwas für eure Sicherheit tun wollt gibt es zur Zeit ein zusätzliches Schmankerl:
Mit dem Code "CPSUMMER17" gibt es bis Ende August beim Kauf von 2 NEO Armbändern 20% Rabatt.
Disclaimer:
Das NEO Notfallarmband wurde mir von safesport ID kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost wurde nicht beauftragt und/oder vergütet und spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder. In der Zwischenzeit habe ich leider mein Armband (aus der Hosentasche, wo es nicht hingehört) verloren und werde mir umgehend ein neues zulegen.
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Freitag, 18. August 2017
Mittwoch, 5. August 2015
Scott Jurek - Eat & Run - Meine erste Buchkritik
Nachdem ich es endlich geschafft habe, im Urlaub "Eat & Run" von Scott Jurek zu lesen, hier nun auch die erste Buchkritik auf meinem Blog!
Ich lernte Scott auf einem von Brooks organisierten Kochevent am Vorabend des Berlin Marathon 2014 kennen und war sofort fasziniert.
Die Ausstrahlung des bescheidenen und angenehmen Menschen zog mich sogleich in ihren Bann. Ich wusste von seinen großen Erfolgen in der Ultraszene und dass er sich vegan ernährte, aber ansonsten hatte ich mich wenig mit seiner Person beschäftigt, so ließ ich alles auf mich zukommen.
An diesem Abend kochten wir Gerichte aus seinem Buch und ich kann versichern, alles war extrem schmackhaft.
Doch nun zu seinem Buch: Jedes der chronologisch geordneten xx Kapitel ist in etwa gleich aufgebaut. Einer anekdotalen Geschichte folgt ein mehr oder weniger bekannter Tipp rund um das Laufen (Krafttraining, Schrittfrequenz, Intervalle usw.), gefolgt von diversen veganen Rezepten, die speziell auf Läufer bzw. Ausdauersportler abgestimmt sind.
Man erfährt viel darüber, was diesen Mann antreibt und wie und warum er so erfolgreich geworden ist. Sein unbeugsamer Wille, gepaart mit enormem Wissen über Ernährung und Trainingslehre motiviert und regt zum Nachdenken an.
Talent alleine reicht sicher nicht, man braucht einen unbeugsamen Willen und scheinbar auch die Fähigkeit, körperliche Schmerzen weitestgehend ausblenden zu können. Das ist sicher oft wenig nachvollziehbar und auch nicht nachahmungsfähig für den Normalläufer.
Dennoch zeigt er die Richtung, was alles möglich ist, wenn man bereit ist, an seine Grenzen und manchmal auch ein wenig darüber hinaus zu gehen.
So entstand eine kurzweilige, informative und unterhaltsame Lektüre, kombiniert mit Rezepten, die ich auch als Nicht-Veganer gerne nachkochen werde.
Die enorme Belastung , der sich Scott, wohl in einer Kombination aus Konstitution und Ernährung aussetzt stehe ich persönlich zwar recht kritisch gegenüber, doch kann ich sagen, dass er gesund und fit in allen Belangen wirkt und daher ist das Buch umso faszinierender.
Gleichwohl erwartet Euch kein literarischer Bestseller, der durch Stil und Sprache glänzt, sondern eine leichte und angenehme Sommerlektüre.
P.S.: Vor kurzem hat Scott auf dem sogenannten Appalachian Trail einen neuen Rekord aufgestellt. Eine Distanz und eine Zeit, die im Grunde genommen so absurd irre ist, dass nur wenige Menschen sich überhaupt daran wagen (können).
Mehr darüber erfährst du hier
Ich lernte Scott auf einem von Brooks organisierten Kochevent am Vorabend des Berlin Marathon 2014 kennen und war sofort fasziniert.
Die Ausstrahlung des bescheidenen und angenehmen Menschen zog mich sogleich in ihren Bann. Ich wusste von seinen großen Erfolgen in der Ultraszene und dass er sich vegan ernährte, aber ansonsten hatte ich mich wenig mit seiner Person beschäftigt, so ließ ich alles auf mich zukommen.
An diesem Abend kochten wir Gerichte aus seinem Buch und ich kann versichern, alles war extrem schmackhaft.
Doch nun zu seinem Buch: Jedes der chronologisch geordneten xx Kapitel ist in etwa gleich aufgebaut. Einer anekdotalen Geschichte folgt ein mehr oder weniger bekannter Tipp rund um das Laufen (Krafttraining, Schrittfrequenz, Intervalle usw.), gefolgt von diversen veganen Rezepten, die speziell auf Läufer bzw. Ausdauersportler abgestimmt sind.
Man erfährt viel darüber, was diesen Mann antreibt und wie und warum er so erfolgreich geworden ist. Sein unbeugsamer Wille, gepaart mit enormem Wissen über Ernährung und Trainingslehre motiviert und regt zum Nachdenken an.
Talent alleine reicht sicher nicht, man braucht einen unbeugsamen Willen und scheinbar auch die Fähigkeit, körperliche Schmerzen weitestgehend ausblenden zu können. Das ist sicher oft wenig nachvollziehbar und auch nicht nachahmungsfähig für den Normalläufer.
Dennoch zeigt er die Richtung, was alles möglich ist, wenn man bereit ist, an seine Grenzen und manchmal auch ein wenig darüber hinaus zu gehen.
So entstand eine kurzweilige, informative und unterhaltsame Lektüre, kombiniert mit Rezepten, die ich auch als Nicht-Veganer gerne nachkochen werde.
Die enorme Belastung , der sich Scott, wohl in einer Kombination aus Konstitution und Ernährung aussetzt stehe ich persönlich zwar recht kritisch gegenüber, doch kann ich sagen, dass er gesund und fit in allen Belangen wirkt und daher ist das Buch umso faszinierender.
Gleichwohl erwartet Euch kein literarischer Bestseller, der durch Stil und Sprache glänzt, sondern eine leichte und angenehme Sommerlektüre.
P.S.: Vor kurzem hat Scott auf dem sogenannten Appalachian Trail einen neuen Rekord aufgestellt. Eine Distanz und eine Zeit, die im Grunde genommen so absurd irre ist, dass nur wenige Menschen sich überhaupt daran wagen (können).
Mehr darüber erfährst du hier
Mittwoch, 29. Juli 2015
Von Leben & Limonen - Otto - Deutschlands schönste Laufstrecken
Angeregt vom Otto Wettbewerb anläßlich der Kampagne "Von Leben & Limonen" möchte ich Euch heute meine Lieblingslaufstrecke vorstellen.
Sie führt vom Taunus-Informationszentrum in Oberursel zum Großen Feldberg ist aber nicht identisch mit der Strecke, für die man mittlerweile anhand eines Tickets seine Aufstiegszeit via stoppOmat feststellen kann.
Der Startpunkt kann aus Frankfurt bequem per U-Bahn oder natürlich mit dem Auto erreicht werden. Am TIZ befindet sich ein (mittlerweile kostenpflichtiger) großer Parkplatz.
Die Strecke ist hin- und zurück etwa 18 km lang und man muss insgesamt 844 Höhenmeter überwinden. Wenn immer möglich fahre ich 1x pro Woche zusammen mit Kollegen dort hin und wir machen uns mehr oder weniger gemeinsam an den Aufstieg.
Das erste Teilstück auf dem Unteren Maßbornweg entlang des Urselbachs ist noch relativ flach und idyllisch und verleitet den Anfänger zu hohem Tempo. Doch bei km 4,5 wird es zum ersten Mal Ernst. Ein etwa 1km langer Anstieg gibt einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Aufgabe.
Danach verläuft der Weg relativ flach auf dem Albrechtsweg bis zum Fuchstanz, einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker.
Nach einer scharfen Rechtskurve folgt ein langgezogener Anstieg auf dem Fuchstanzweg, bei dem es am meisten Spaß macht, wenn man als Läufer dem durchschnittlichen Mountainbiker mal die Hacken zeigen kann.
Beim Parkplatz Windeck an der Hochtaunusstraße verlassen wir dann den Fuchstanzweg und wählen den direkten Aufstieg zum Feldbergplateau. Jedes Mal mein persönliches Alpe d'Huez. Die Geister scheiden sich, ob man dieses steile crossige Teilstück wirklich "laufen" muss, für mich ist es immer eine Frage der Form und des Willens, ein Sieg oder Niederlage des Geistes über den Körper. Wenn ich nicht gehen muss, ist es ein guter Tag!
Ein mehr oder weniger alkoholfreies Weizen am Turmkiosk belohnt uns für den harten Aufstieg und anschließend geht es frisch gestärkt und hoffentlich gut gelaunt zurück. Wer dann noch Körner übrig hat, kann auf den letzten vier Kilometern noch einmal richtig Gas geben.
Als Belohnung winkt ein Kneipp-Fußbad im frischen Urselbach, bevor wir dann relaxed den wohl verdienten Heimweg antreten.
Den Track zum Weg findet ihr hier
Sie führt vom Taunus-Informationszentrum in Oberursel zum Großen Feldberg ist aber nicht identisch mit der Strecke, für die man mittlerweile anhand eines Tickets seine Aufstiegszeit via stoppOmat feststellen kann.
Der Startpunkt kann aus Frankfurt bequem per U-Bahn oder natürlich mit dem Auto erreicht werden. Am TIZ befindet sich ein (mittlerweile kostenpflichtiger) großer Parkplatz.
Die Strecke ist hin- und zurück etwa 18 km lang und man muss insgesamt 844 Höhenmeter überwinden. Wenn immer möglich fahre ich 1x pro Woche zusammen mit Kollegen dort hin und wir machen uns mehr oder weniger gemeinsam an den Aufstieg.
Das erste Teilstück auf dem Unteren Maßbornweg entlang des Urselbachs ist noch relativ flach und idyllisch und verleitet den Anfänger zu hohem Tempo. Doch bei km 4,5 wird es zum ersten Mal Ernst. Ein etwa 1km langer Anstieg gibt einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Aufgabe.
Danach verläuft der Weg relativ flach auf dem Albrechtsweg bis zum Fuchstanz, einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker.
Nach einer scharfen Rechtskurve folgt ein langgezogener Anstieg auf dem Fuchstanzweg, bei dem es am meisten Spaß macht, wenn man als Läufer dem durchschnittlichen Mountainbiker mal die Hacken zeigen kann.
Beim Parkplatz Windeck an der Hochtaunusstraße verlassen wir dann den Fuchstanzweg und wählen den direkten Aufstieg zum Feldbergplateau. Jedes Mal mein persönliches Alpe d'Huez. Die Geister scheiden sich, ob man dieses steile crossige Teilstück wirklich "laufen" muss, für mich ist es immer eine Frage der Form und des Willens, ein Sieg oder Niederlage des Geistes über den Körper. Wenn ich nicht gehen muss, ist es ein guter Tag!
Ein mehr oder weniger alkoholfreies Weizen am Turmkiosk belohnt uns für den harten Aufstieg und anschließend geht es frisch gestärkt und hoffentlich gut gelaunt zurück. Wer dann noch Körner übrig hat, kann auf den letzten vier Kilometern noch einmal richtig Gas geben.
Als Belohnung winkt ein Kneipp-Fußbad im frischen Urselbach, bevor wir dann relaxed den wohl verdienten Heimweg antreten.
Den Track zum Weg findet ihr hier
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