Freitag, 13. Juli 2012

Stadtlauf Frankfurt am 3.6.2012


Einmal pro Jahr veranstaltet SportScheck zusammen mit BMW als Hauptsponsor Stadtläufe in diversen deutschen Großstädten.
An und für sich bin ich kein großer Freund von Werbeläufen, bei denen einem das Material zu Werbezwecken aufgezwungen wird und man dafür noch ordentlich Startgeld bezahlen muss. Aber Dank eines großzügigen Sponsors ließ ich mich zusammen mit einigen Freunden vom #twitterlauftreff doch breit schlagen, an diesem Lauf teilzunehmen.
Julias Geburtstag quasi „laufend“ anstatt nur anfeuernd zu feiern gab den entscheidenden Ausschlag, trotz mehr als ungünstiger Wetterprognose anzutreten.
Da Petrus bereits morgens früh seine Schleusen heftig geöffnet hatte, blieb die Hoffnung, dass der 5 km und der 10 km Lauf vielleicht nicht so in Mitleidenschaft gezogen würde.
Die Hoffnung erwies sich allerdings als trügerisch. Nicola und Tobias (letzterer übrigens bei seinem allerersten Wettkampf) traten zum 5 km Lauf an und wurden ordentlich von oben begossen. Nichts desto trotz lieferten beide hervorragende Leistungen ab, Chapeau an dieser Stelle.
Dann waren Julia, Christoph, José und ich dran. In bereits strömendem Regen begaben wir uns in die Startaufstellung und trafen dort noch auf Heiko, den ich dort zum ersten Mal außerhalb Twitter traf.
Ein kurzes Abchecken der Pläne ergab, dass Heiko und ich die 50:00 Minuten Grenze anvisieren und am Besten unterbieten wollten und so versuchten wir, uns im Startblock ein wenig weiter vorne zu orientieren. Dieses Vorhaben misslang allerdings, da trotz der miserablen Bedingungen erstaunlich viele Läufer an den Start gingen. Also blieb uns keine andere Wahl als auf dem ersten Kilometer viel Slalom zu laufen und Haken zu schlagen, um die langsameren Teilnehmer hinter uns zu lassen.
Trotz eines dadurch relativ schlechten ersten Kilometers fand ich relativ schnell meinen Rhythmus und konnte Heiko ein- und sogar überholen. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Er hielt sich dann geschickt hinter mir und hatte damit einen Pacemaker gefunden.
Versuchte ich anfangs noch, den Pfützen, die sich immer mehr zu Seen ausweiteten auszuweichen, so gab ich angesichts der kompletten Durchnässung diese Taktik auf und versuchte fortan, lieber den Laufweg zu optimieren.
Ärgerlich dann, dass ausgerechnet mir, obwohl ich Tobias als Novizen bestimmt ein Dutzend mal aufgefordert hatte, seine Schnürsenkel mit Doppelknoten zu sichern, bei km 7 ein Schuh aufging.
Kein Spaß, sich bei diesem Sauwetter die Schuhe zu binden, geschweige denn anschließend wieder seinen Rhythmus wieder zu finden.
Ich biss die Zähne zusammen und schwamm weiter, immer noch mit Zeiten unter 5 min/km, allerdings konnte ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit angesichts der mittlerweile sintflutartigen Regenfälle nicht mehr erkennen. Angefeuert vom fantastischen #twitterlauftreff Support durch Gerda, Heiko, Katrin und Daniel, verstärkt durch Nicola und Tobias, die trotz der Kälte und Nässe an der Strecke ausharrten behielt ich meine Pace bei und konnte auch Heiko auf der Zielgeraden, kurz vor mir laufend erkennen.
Mit der Sicherheit, die 50:00 min unterboten zu haben lief ich durchs Ziel und traute meinen Augen kaum. Trotz widriger Bedingungen, offener Schnürsenkel und eher mäßiger Vorbereitung auf diesen Lauf hatte ich meine persönliche Bestzeit mit 48:18 min. um fast 30 Sekunden verbessert.
Auch Christoph und Julia, im Schlepptau von José kamen heil und gesund ins Ziel und wir ließen es uns nicht nehmen, zusammen mit unseren Supportern noch auf unser Geburtstagskind anzustoßen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Low-Carb Genuss mit Eiweißbrot

Inspiriert von den Rezepten auf der Webseite von Eiweiss-Abendbrot habe ich mich heute Abend daran gemacht, mein Abendessen auf der Basis des Eiweißbrotes von Aldi-Süd zu gestalten. Um das Ganze ein bisschen thematisch rund zu machen, habe ich fast ausschließlich Zutaten von selbigem Discounter verwendet. Die Gesundheitsfanatiker unter Euch mögen mir verzeihen, aber es schmeckt, ist super leicht zuzubereiten und macht unglaublich satt.

Zutaten:
2 dünne Scheiben Eiweißbrot
2 Scheiben Serranoschinken
2 Scheiben Ziegenkäserolle
1/3 Portion Feta
1 Zweig frischer Rosmarin
ein paar Tropfen Olivenöl

Brot mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln, dann entweder mit dem Ziegenkäse oder dem Feta belegen. Jeweils einen halben Zweig Rosmarin oben drauf. Dann mit einer Scheibe Serranoschinken umwickeln. Da das ganze u.U. ein wenig bröseln kann, zuerst die Oberseite und dann die Unterseite mit dem Brot im restlichen Olivenöl bei mittlerer Hitze braten.




Mir persönlich hat die Variante mit dem intensiveren Ziegenkäse besser geschmeckt. Beim nächsten Mal werde ich noch eine Scheibe mit griechischem Schafskäse probieren.

Mittwoch, 13. Juni 2012

33. Seligenstädter Asklepios Marathonstaffel am 30. Mai 2012


Dank der Handball-Mannschaft meines Sohnes, denen ein Läufer fehlte bekam ich kurzfristig die Gelegenheit, am Seligenstädter Mainufer mal wieder einen Teamlauf zu absolvieren.
Weil die Veranstaltung an einem Mittwoch Abend statt findet, schicken die Veranstalter immer zwei Läufer eines Teams gleichzeitig auf die Strecke und jeder Läufer muss exakt die gleiche Strecke von 7,033 km absolvieren.
Da es sich um eine Wendestrecke handelt begegnet man unterwegs auch 2x seinen Staffelkameraden, was durchaus eine aufputschende Wirkung hat.
Unser Aufputschmittel Adrenalin wurde jedenfalls schon heftigst vor Laufbeginn aus-geschüttet, da wir mit vier Läufern in einem Auto vor der Bahnschranke in Seligenstadt aufgehalten wurden. Gott sei Dank waren Marc und Jürgen (der Trainer) schon vor Ort, so dass unsere Staffel rechtzeitig am Start war. Nachdem ich als einzig Erfahrener dann alle restlichen Starter mit Sicherheitsnadeln zur Startnummernbefestigung versorgt hatte, entspannten sich langsam die Gesichtsausdrücke und unser zweites Gespann, leonie und Robert, machten sich bereit.
Marc machte seinem Ruf als Schnellster des Teams alle Ehre und kam mit einer 30 tief zum Wechsel und auch Jürgen, der sich unterwegs vor lauter Starthektik die Schuhe nachbinden musste kam trotz eines dabei erlittenen Muskelfaserisses mit zusammen gebissenen Zähnen in einer Zeit nur knapp über 33 Minuten zum Wechsel.
Aber auch unser Mittelpaar schlug sich prächtig und lief im Bereich von 5:30 min/km seinen Part nach Hause.
Überwältigt von der guten Stimmung startete ich leider in Anbetracht der hohen Temperaturen viel zu schnell und musste relativ früh Tempo heraus nehmen um den Lauf zu überstehen. Da auf dem Rückweg Rückenwind herrschte bekam ich wenigstens ein bisschen Auftrieb und finishte wie Roberto, unser anderer Schlussläufer in gut 35 Minuten.
Ingesamt belegte unsere Staffel mit 3:32:52 einen guten 12. Platz von 25. Mixed-Teams und wir liessen nach der obligatorischen Fotosession den Abend bei der einen oder anderen Hopfenkaltschale ausklingen.