Inspiriert von den Rezepten auf der Webseite von Eiweiss-Abendbrot habe ich mich heute Abend daran gemacht, mein Abendessen auf der Basis des Eiweißbrotes von Aldi-Süd zu gestalten. Um das Ganze ein bisschen thematisch rund zu machen, habe ich fast ausschließlich Zutaten von selbigem Discounter verwendet. Die Gesundheitsfanatiker unter Euch mögen mir verzeihen, aber es schmeckt, ist super leicht zuzubereiten und macht unglaublich satt.
Zutaten:
2 dünne Scheiben Eiweißbrot
2 Scheiben Serranoschinken
2 Scheiben Ziegenkäserolle
1/3 Portion Feta
1 Zweig frischer Rosmarin
ein paar Tropfen Olivenöl
Brot mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln, dann entweder mit dem Ziegenkäse oder dem Feta belegen. Jeweils einen halben Zweig Rosmarin oben drauf. Dann mit einer Scheibe Serranoschinken umwickeln. Da das ganze u.U. ein wenig bröseln kann, zuerst die Oberseite und dann die Unterseite mit dem Brot im restlichen Olivenöl bei mittlerer Hitze braten.
Mir persönlich hat die Variante mit dem intensiveren Ziegenkäse besser geschmeckt. Beim nächsten Mal werde ich noch eine Scheibe mit griechischem Schafskäse probieren.
Donnerstag, 12. Juli 2012
Mittwoch, 13. Juni 2012
33. Seligenstädter Asklepios Marathonstaffel am 30. Mai 2012
Dank
der Handball-Mannschaft meines Sohnes, denen ein Läufer fehlte bekam
ich kurzfristig die Gelegenheit, am Seligenstädter Mainufer mal
wieder einen Teamlauf zu absolvieren.
Weil
die Veranstaltung an einem Mittwoch Abend statt findet, schicken die
Veranstalter immer zwei Läufer eines Teams gleichzeitig auf die
Strecke und jeder Läufer muss exakt die gleiche Strecke von 7,033 km
absolvieren.
Da
es sich um eine Wendestrecke handelt begegnet man unterwegs auch 2x
seinen Staffelkameraden, was durchaus eine aufputschende Wirkung hat.
Unser
Aufputschmittel Adrenalin wurde jedenfalls schon heftigst vor
Laufbeginn aus-geschüttet, da wir mit vier Läufern in einem Auto
vor der Bahnschranke in Seligenstadt aufgehalten wurden. Gott sei
Dank waren Marc und Jürgen (der Trainer) schon vor Ort, so dass
unsere Staffel rechtzeitig am Start war. Nachdem ich als einzig
Erfahrener dann alle restlichen Starter mit Sicherheitsnadeln zur
Startnummernbefestigung versorgt hatte, entspannten sich langsam die
Gesichtsausdrücke und unser zweites Gespann, leonie und Robert,
machten sich bereit.
Marc
machte seinem Ruf als Schnellster des Teams alle Ehre und kam mit
einer 30 tief zum Wechsel und auch Jürgen, der sich unterwegs vor
lauter Starthektik die Schuhe nachbinden musste kam trotz eines dabei
erlittenen Muskelfaserisses mit zusammen gebissenen Zähnen in einer
Zeit nur knapp über 33 Minuten zum Wechsel.
Aber
auch unser Mittelpaar schlug sich prächtig und lief im Bereich von
5:30 min/km seinen Part nach Hause.
Überwältigt
von der guten Stimmung startete ich leider in Anbetracht der hohen
Temperaturen viel zu schnell und musste relativ früh Tempo heraus
nehmen um den Lauf zu überstehen. Da auf dem Rückweg Rückenwind
herrschte bekam ich wenigstens ein bisschen Auftrieb und finishte wie
Roberto, unser anderer Schlussläufer in gut 35 Minuten.
Ingesamt
belegte unsere Staffel mit 3:32:52 einen guten 12. Platz von 25.
Mixed-Teams und wir liessen nach der obligatorischen Fotosession den
Abend bei der einen oder anderen Hopfenkaltschale ausklingen.
Dienstag, 22. Mai 2012
Mannheim Halbmarathon Mai 2012
Nachdem mein Winter mit fast 3 Monaten kompletter Laufpause alles andere als erfreulich verlaufen war, stieg ich Anfang Februar endlich wieder ins Training ein.
Obwohl ich versucht habe, mich mit Radfahren und Aqua-Jogging fit zu halten, musste ich doch schnell erkennen, dass die Belastung beim Laufen doch um einiges höher ist und so steigerte ich mein Pensum nur langsam und vorsichtig.
Als mein Orthopäde mich im März nach meinen Zielen fragte sprach wohl nur mein Inneres: „Wenn alles gut läuft vielleicht den Halbmarathon in Mannheim“.
Besonders überzeugt davon war ich nicht und ließ trotz der Motivation meiner Eltern, die in Mannheim wohnen, die Voranmeldung verstreichen.
Im April war ich dann langsam (wirklich langsam) wieder bereit, auch Strecken über 10 Kilometer zu bewältigen und wurde doch etwas optimistischer.
Wenn ich es schaffen würde, jetzt jede Woche einen langen Lauf durchzuführen, könnte es wohl doch reichen.
Da das Startgeld für Nachmelder in Mannheim relativ hoch ist, schraubte ich meine eigenen Anforderungen allerdings auch in die Höhe. Nur mittrudeln wollte ich nicht, ich würde nur mitlaufen, wenn ich eine realistische Chance auf eine Zeit unter 2 Stunden hätte.
Da kam der 10-Meilen-Lauf am 21.4. in Lich als Tempotraining und Formbestimmung gerade recht. Die Freude, dort mit Jana, Julia und José zusammen zu treffen und zu laufen steigerte auch die Motivation.
Ich bin, bedingt durch meinen Wohnort keine Bergziege, aber ein 5:43er Schnitt, und dass drei Tage nach einer Blutspende, Gehpausen inclusive, war doch schon mehr, als ich erwartet hatte.
Die langsamen Läufe in den Wochen darauf und ein (eigentlich viel zu schneller) 18 km Lauf mit Jutta und Ronny am Wochenende eine Woche vor Mannheim gaben Gewissheit. Ich würde starten.
Wolfgangs Pech mit einer Verletzung war dann mein Glück und ich übernahm seine Startnummer und das Recht, in Block A1 durch den völlig überfüllten Startbereich zu schlüpfen. Mein einziger Kritikpunkt an einer durchaus gelungenen Veranstaltung.
Die Geschichte des Laufes ist dann so flott erzählt wie gelaufen. Im Block selbst ließ ich dann die schnellen Ungeduldigen vorbeistreben und startete in der Mitte des Feldes, eine insgesamt sehr weise Entscheidung. Weder wurde ich von der Massen überrollt, noch musste ich selber Zick-Zack laufen. Mit einer 5:43 auf dem ersten Kilometer lag ich voll im Plan und fühlte mich super, so dass ich mein Tempo gleich auf 5:20 steigern konnte ohne das Gefühl von Überanstrengung zu haben.
Mit dem Wissen, dass meine Eltern bei KM 5 bzw. 15 an der Strecke standen, wollte ich auf alle Fälle eine gute Figur abgeben. Die flache Strecke und die überall gute Stimmung taten ihr übriges. Die #twitterlauftreff Fan Gruppe bei KM 20 ermutigte mich nach noch einmal zu einem schnellen letzten Kilometer, allerdings konnte ich auf der vorherigen Kilometern mein Tempo auch nicht wesentlich erhöhen. Eine neue persönliche Bestzeit schaffte ich nicht, dafür fehlten mir am Schluss doch die Körner. Sicher eine Folge der wenigen Trainingskilometer und des fast völlig fehlenden Tempotrainings.
Einen gelungen Abschluss feierten wir vom #twitterlauftreff dann zünftig in einem örtlichen Steakhaus. Mit etwas Glück bekam ich die letzte Straßenbahn zu meinen Eltern und genoss am nächsten Tag auch noch einen gelungenen Muttertag (Aua).
Nachtrag: Wenn irgendwo eine Messe dabei ist kommt man nicht an diversen Einkäufen vorbei. Ein Paar Kompressionssocken von CEP standen schon lange auf meiner Wunschliste und das ebenfalls knallgelbe Laufshirt dazu machte die Entscheidung leicht (3 Verkäufer haben abwechselnd eine halbe Stunde auf mich eingeredet, doch UNBEDINGT diese Farbe zu nehmen!!!).
Bei WrightSock erwarb ich außerdem mein erstes Paar Laufsocken dieser Firma und werde bei Gelegenheit noch darüber berichten.
Obwohl ich versucht habe, mich mit Radfahren und Aqua-Jogging fit zu halten, musste ich doch schnell erkennen, dass die Belastung beim Laufen doch um einiges höher ist und so steigerte ich mein Pensum nur langsam und vorsichtig.
Als mein Orthopäde mich im März nach meinen Zielen fragte sprach wohl nur mein Inneres: „Wenn alles gut läuft vielleicht den Halbmarathon in Mannheim“.
Besonders überzeugt davon war ich nicht und ließ trotz der Motivation meiner Eltern, die in Mannheim wohnen, die Voranmeldung verstreichen.
Im April war ich dann langsam (wirklich langsam) wieder bereit, auch Strecken über 10 Kilometer zu bewältigen und wurde doch etwas optimistischer.
Wenn ich es schaffen würde, jetzt jede Woche einen langen Lauf durchzuführen, könnte es wohl doch reichen.
Da das Startgeld für Nachmelder in Mannheim relativ hoch ist, schraubte ich meine eigenen Anforderungen allerdings auch in die Höhe. Nur mittrudeln wollte ich nicht, ich würde nur mitlaufen, wenn ich eine realistische Chance auf eine Zeit unter 2 Stunden hätte.
Da kam der 10-Meilen-Lauf am 21.4. in Lich als Tempotraining und Formbestimmung gerade recht. Die Freude, dort mit Jana, Julia und José zusammen zu treffen und zu laufen steigerte auch die Motivation.
Ich bin, bedingt durch meinen Wohnort keine Bergziege, aber ein 5:43er Schnitt, und dass drei Tage nach einer Blutspende, Gehpausen inclusive, war doch schon mehr, als ich erwartet hatte.
Die langsamen Läufe in den Wochen darauf und ein (eigentlich viel zu schneller) 18 km Lauf mit Jutta und Ronny am Wochenende eine Woche vor Mannheim gaben Gewissheit. Ich würde starten.
![]() |
| Im Rosengarten v.l.n.r.: Jasmin, Christian, Hannes, Wolfgang, Michael, Carmen |
Wolfgangs Pech mit einer Verletzung war dann mein Glück und ich übernahm seine Startnummer und das Recht, in Block A1 durch den völlig überfüllten Startbereich zu schlüpfen. Mein einziger Kritikpunkt an einer durchaus gelungenen Veranstaltung.
Die Geschichte des Laufes ist dann so flott erzählt wie gelaufen. Im Block selbst ließ ich dann die schnellen Ungeduldigen vorbeistreben und startete in der Mitte des Feldes, eine insgesamt sehr weise Entscheidung. Weder wurde ich von der Massen überrollt, noch musste ich selber Zick-Zack laufen. Mit einer 5:43 auf dem ersten Kilometer lag ich voll im Plan und fühlte mich super, so dass ich mein Tempo gleich auf 5:20 steigern konnte ohne das Gefühl von Überanstrengung zu haben.
Mit dem Wissen, dass meine Eltern bei KM 5 bzw. 15 an der Strecke standen, wollte ich auf alle Fälle eine gute Figur abgeben. Die flache Strecke und die überall gute Stimmung taten ihr übriges. Die #twitterlauftreff Fan Gruppe bei KM 20 ermutigte mich nach noch einmal zu einem schnellen letzten Kilometer, allerdings konnte ich auf der vorherigen Kilometern mein Tempo auch nicht wesentlich erhöhen. Eine neue persönliche Bestzeit schaffte ich nicht, dafür fehlten mir am Schluss doch die Körner. Sicher eine Folge der wenigen Trainingskilometer und des fast völlig fehlenden Tempotrainings.
Einen gelungen Abschluss feierten wir vom #twitterlauftreff dann zünftig in einem örtlichen Steakhaus. Mit etwas Glück bekam ich die letzte Straßenbahn zu meinen Eltern und genoss am nächsten Tag auch noch einen gelungenen Muttertag (Aua).
![]() |
| Wolfgang, Michael und Jens (Carmens Trainer) |
Nachtrag: Wenn irgendwo eine Messe dabei ist kommt man nicht an diversen Einkäufen vorbei. Ein Paar Kompressionssocken von CEP standen schon lange auf meiner Wunschliste und das ebenfalls knallgelbe Laufshirt dazu machte die Entscheidung leicht (3 Verkäufer haben abwechselnd eine halbe Stunde auf mich eingeredet, doch UNBEDINGT diese Farbe zu nehmen!!!).
Bei WrightSock erwarb ich außerdem mein erstes Paar Laufsocken dieser Firma und werde bei Gelegenheit noch darüber berichten.
Abonnieren
Posts (Atom)












